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Fünf Fakten zum neuen Aldi-Markt in Bautzen

An der Dresdener Straße entsteht ein neuer Aldi – nur wenige Meter vom alten Standort entfernt. Was im neuen Markt anders ist und wann er öffnet.

Andreas Marx (l.), Leiter des Bereichs Immobilien und Expansion bei Aldi, und Projektleiter Matthias Lange von der Firma Hentschke Bau sind zuversichtlich, dass der neue Aldi-Markt an der Dresdener Straße in Bautzen noch im November öffnen wird.
Andreas Marx (l.), Leiter des Bereichs Immobilien und Expansion bei Aldi, und Projektleiter Matthias Lange von der Firma Hentschke Bau sind zuversichtlich, dass der neue Aldi-Markt an der Dresdener Straße in Bautzen noch im November öffnen wird. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Noch vor gut einem halben Jahr stand an der Dresdener Straße 68 in Bautzen ein Diska-Markt. Doch im April rückten die Abrissbagger an, nachdem der Markt bereits voriges Jahr im Oktober geschlossen worden war. Nun hat an der selben Stelle ein neues Gebäude bereits ziemlich deutlich Form angenommen: Hier entsteht ein Aldi-Markt. Wann er öffnet, was mit dem Aldi-Markt auf der gegenüberliegenden Straßenseite passiert – und was am neuen Gebäude anders ist als am alten: ein Überblick.

Fakt 1: Der alte Markt zieht um

Nicht weit entfernt von der Baustelle für den neuen Markt befindet sich bereits jetzt ein Aldimarkt. Ist der neue Markt fertiggestellt, zieht der alte um, berichtet Andreas Marx, Leiter Immobilien und Expansion bei Aldi. Auch die Mitarbeiter wechseln vom alten ins neue Gebäude.

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Was mit dem jetzigen Aldi passiert, ist indes aber unklar. Aldi selbst ist dort nur Mieter, berichtet Andreas Marx.

Das sei auch einer der Gründe für den Umzug. So sind die Rahmenbedingungen im derzeitigen Gebäude nicht mehr zeitgemäß, sagt Andreas Marx. Ein Umbau lohne sich dort aber nicht. Vor allem sei der Markt in der Dresdener Straße 49 nicht energieeffizient genug.

Fakt 2: Im November soll der neue Markt öffnen

Der Zeitplan, den Aldi verfolgt, ist straff: „Wir planen die Eröffnung Ende November“, sagt Andreas Marx. Umgesetzt werden die Bauarbeiten von der Firma Hentschke Bau, die gerade auch in Brand-Erbisdorf ein neues Marktgebäude für Aldi errichte.

Andreas Marx ist zuversichtlich, dass Aldi den Plan, im November zu öffnen, auch einhalten kann. „Die Fassade ist zu 70 Prozent fertiggestellt“, sagt er. „Gerade haben wir mit den Außenanlagen begonnen – also mit den Parkplätzen und den Grünflächen.“ Im Gebäude müsse noch eine Lagertrennwand eingebaut werden. Aber: „Mit dem Gröbsten sind wir durch“, so Andreas Marx. „Wir liegen trotz der vielen Krisen im Zeitplan.“ Gemeint seien damit vor allem Probleme wegen steigender Bau- und Holzpreise.

Nach Supermarkt sieht es von innen noch nicht aus: Die Regale und Lebensmittel sollen etwa anderthalb Wochen vor der Eröffnung kommen.
Nach Supermarkt sieht es von innen noch nicht aus: Die Regale und Lebensmittel sollen etwa anderthalb Wochen vor der Eröffnung kommen. © SZ/Uwe Soeder

Bis die Regale stehen, dauert es trotzdem noch ein paar Wochen. Erst anderthalb Wochen vor der Eröffnung, schätzt Andreas Marx, werden diese aufgebaut – und die Lebensmittel angeliefert.

Fakt 3: Fensterfront, breite Gänge - das ist im Markt neu

„Im jetzigen Markt ist es klein, eng, dunkel“, zählt Andreas Marx auf. Das soll im neuen Gebäude anders sein. Die Gänge sollen breiter sein, der Markt ein moderneres Erscheinungsbild bekommen. Das bedeutet zum Beispiel: Es soll mehr natürliches Licht hineinfallen. Deshalb wird der neue Markt eine große Fensterfront haben.

Die Vorderseite des Marktes wird mit einer großen Fensterfront ausgestattet.
Die Vorderseite des Marktes wird mit einer großen Fensterfront ausgestattet. © SZ/Uwe Soeder

Insgesamt wird der Markt etwas größer, die Verkaufsfläche wächst von 800 auf 850 Quadratmeter. Größer werden auch die Stellflächen auf dem Parkplatz. „Schließlich werden auch die Autos immer größer“, sagt Marx. Etwa 80 Stellplätze wird es geben.

Fakt 4: Markt wird energiesparender

Mit dem neuen Markt möchte Aldi auch etwas nachhaltiger werden. So werden zum Beispiel einige Wände des ehemaligen Diska-Marktes weitergenutzt, berichtet Andreas Marx. Die Beleuchtung im neuen Gebäude soll energiesparender sein als im alten: Die große Fensterfront und ein Oberlichtband sollen natürliches Licht in den Markt bringen. Dort, wo Lampen nötig sind, soll es LEDs geben.

Das, was Andreas Marx in Sachen Nachhaltigkeit aber am Wichtigsten ist, ist die Photovoltaik-Anlage, die auf das Dach gebaut werden soll. „Jedes neue Aldi-Objekt bekommt eine“, erklärt er. Auch einen Wärmetauscher baut Aldi in das neue Gebäude, und es soll sparsamere Kühlanlagen für die Lebensmittel geben. Dennoch werden auch weiterhin ein paar offene Kühlregale im Markt stehen.

Fakt 5: Rund 1.700 Produkte im Sortiment

Etwa 1.700 Produkte führen Aldi-Märkte im Schnitt – und so soll es auch in diesem sein. Kleidung, Elektroartikel, Büro- oder Heimwerkerbedarf kommen – wie auch in anderen Märkten – noch dazu.

Einen Unterschied zum alten Markt wird es bei den Backwaren geben. „Im alten Markt gibt es nur ein kleines Regal mit Backwaren“, berichtet Andreas Marx. „Im neuen Markt wird das alles größer.“ Ein eigener Backraum nimmt gerade seine Form an. „In diesem Markt können die Kunden dann sehen, wie die Mitarbeiter backen und die Regale befüllen“, erklärt Marx.

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