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Nahe der A4 bei Göda: Schwarzwasser ist zurück im alten Flussbett

Zu DDR-Zeiten begradigt, darf sich der Fluss in der Gemeinde Göda nun wieder durch die Landschaft schlängeln. Zwei Millionen Euro fließen in das Projekt.

Von Miriam Schönbach
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Bei Franka Lippert, Projektleiterin Landschaftsbau bei der Autobahn GmbH, laufen die Fäden zur Renaturierung des Hoyerswerdaer Schwarzwassers nahe der A4 in der Gemeinde Göda zusammen.
Bei Franka Lippert, Projektleiterin Landschaftsbau bei der Autobahn GmbH, laufen die Fäden zur Renaturierung des Hoyerswerdaer Schwarzwassers nahe der A4 in der Gemeinde Göda zusammen. © Steffen Unger

Prischwitz. Bis zur kleinen Brücke gleich am Ortsausgang von Prischwitz zieht sich das Hoyerswerdaer Schwarzwasser fast schweigend und wie mit dem Lineal gezogen durch die Landschaft. Hinter dem schlichten Übergang aus Beton schlängelt sich der Fluss wieder lieblich. Links und rechts davon liegen im Schnee große, grüne Rohre, die Baustraße führt über das Feld. Aktuell werden die Zäune für eine Schutzhecke gebaut. Die Arbeiten zur naturnahen Umgestaltung des Schwarzwassers sind auf der Zielgeraden. „Heute Morgen haben wir hier schon einen Eisvogel beobachtet“, sagt Landschaftsbau-Projektleiterin Franka Lippert von der Autobahn GmbH.

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