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Bautzen

Bautzen will dem Handel helfen

Weil die Gewerbetreibenden besonders unter den Folgen der Pandemie leiden, hat der Stadtrat Hilfsaktionen beschlossen. Das sind die Ideen.

Bautzen will dem Handel in der Stadt helfen, der besonders unter der Corona-Pandemie leidet. Dafür hat der Stadtrat jetzt mehrere Maßnahmen beschlossen.
Bautzen will dem Handel in der Stadt helfen, der besonders unter der Corona-Pandemie leidet. Dafür hat der Stadtrat jetzt mehrere Maßnahmen beschlossen. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Erst im Februar hatte Bautzens Stadtrat Maßnahmen beschlossen, um Gewerbetreibenden in Bautzen zu helfen, die unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. Darunter die Möglichkeiten, die Gewerbesteuer zinslos zu stunden sowie auf der Homepage der Stadt zu werben. Auch die Gebühren unter anderem für Außensitzplätze, Warenauslagen, Aufsteller und Markisen sind vergünstigt worden. Nun hat der Stadtrat weitere Maßnahmen und Absichtserklärungen auf den Weg gebracht, um dem Handel zu helfen.

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So will Bautzen die Innenstadt verschönen. Sie soll zum Beispiel mit Osterbepflanzung geschmückt und gestaltet werden. Auch leere Schaufenster sollen geschmückt werden.

Mehr Parkplätze für Wohnmobile

Einige der Maßnahmen zielen darauf ab, Touristen in die Stadt zu locken. So will die Stadt gezielt Werbung schalten, um Touristen nach Bautzen zu locken. Und es sollen die Parkplätze für Wohnmobile am Schützenplatz, an der Müllerwiese, am Saurierpark und am Stausee erweitert – und beispielsweise auf dem Schützenplatz auf Entsorgungsmöglichkeiten hingewiesen werden.

Des Weiteren soll eine Kampagne für den Einzelhandel entwickelt und ein Erlebnis-Einkaufs-Wochenende ins Leben gerufen werden. Straßenkunst soll auf dem Kornmarkt ohne Sondernutzungsgebühr möglich sein.

Es soll einen verkaufsoffenen Sonntag geben

Ziel ist es außerdem, einen verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen und am Tag des offenen Denkmals teilzunehmen. Auch das Altstadtfestival will die Stadt unterstützen.

Der Kultur will sich die Stadt ebenfalls widmen. So will sie einen Kulturkalender einführen – und eine Arbeitsgruppe für Kulturpolitik etablieren. In der Stadt soll eine Bühne aufgestellt werden, um Open-Air-Veranstaltungen zu ermöglichen.

Außerdem will Bautzen sich um das Citymanagement und das Stadtmarketing kümmern; beides soll wieder eine Rolle in der Stadt spielen. Und: Es soll eine Gutscheinkarte eingerichtet werden; in Zusammenarbeit mit dem Innenstadtverein. Dafür will die Stadt einen Zuschuss von 2.500 Euro zur Verfügung stellen. (SZ/the)

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