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Oberlausitz-Kliniken: Gute Bedingungen für Patienten mit Gefäßerkrankungen

Im interdisziplinären Gefäßzentrum in Bautzen arbeiten verschiedene Fachrichtungen zusammen. Davon profitieren Patienten - bestätigt ein Zertifikat.

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An den Oberlausitz-Kliniken gibt es ein interdisziplinäres Gefäßzentrum. Da ist jetzt erneut zertifiziert worden.
An den Oberlausitz-Kliniken gibt es ein interdisziplinäres Gefäßzentrum. Da ist jetzt erneut zertifiziert worden. © Archivfoto: Steffen Unger

Bautzen. Das interdisziplinäres Gefäßzentrum der Oberlausitz-Kliniken ist wieder zertifiziert worden. Damit wurde die fachübergreifende Kompetenz des Gefäßzentrums durch die Fachgesellschaften erneut bestätigt, informiert die Klinikleitung. In dem Zentrum arbeiten die Gefäßchirurgie, die diagnostische und interventionelle Radiologie und Angiologie - ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Gefäßerkrankungen beschäftigt - zusammen. Es hat sich laut Klinikangaben in den vergangenen Jahren zum größten Zentrum im ostsächsischen Raum entwickelt.

Vorteil des interdisziplinären Gefäßzentrum sei es, dass die Patienten eine fachübergreifend abgestimmte Therapie erhalten. In Teambesprechungen legen die Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen gemeinsam fest, wie die Weiterbehandlung erfolgt. Aufwändige Doppeluntersuchungen könnten auf diese Weise vermieden werden. Gerade durch modernste Katheter-Techniken sei ein Großteil der Patienten schnell therapierbar und könne nach wenigen Tagen in die ambulante Weiterbehandlung durch niedergelassene Ärzte entlassen werden.

Im Gefäßzentrum werden vorwiegend Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine, Erweiterungen der Bauchschlagader, dem diabetischen Fußsyndrom und Verengungen der Nierengefäße und der Halsschlagader behandelt. (SZ)