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Bischofswerda

Bischofswerda plant neues Wohngebiet

Südlich der Bahnlinie soll ein Eigenheimstandort erschlossen werden. Der Stadtrat fasste dafür jetzt einen wichtigen Beschluss.

In Bischofswerda soll ein neues Wohngebiet entstehen.
In Bischofswerda soll ein neues Wohngebiet entstehen. © Symbolfoto: dpa

Bischofswerda. Die Pläne der städtischen Wohnungswirtschaft und Bau GmbH Bischofswerda (WuB) für ein neues Wohngebiet an Berg- und Süßmilchstraße werden konkret. Der Stadtrat fasste am Dienstagabend den Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Damit wolle man „das Interesse der Stadt Bischofswerda an diesem neuen Wohnstandort dokumentieren“, sagte Bauamtsleiter Holger Berthel.

Die Pläne der WuB sehen vor, einen unsanierten Wohnblock an der Bergstraße im nächsten Jahr abzureißen und dort sowie auf benachbarten Flächen Bauland für Eigenheime zu erschließen. Nach jetzigen Stand könnten 18 bis 22 Einfamilienhäuser auf Grundstücken entstehen, die zwischen 600 und 700 Quadratmeter groß sind. Außerdem plant Bischofswerdas größter Vermieter den Bau eines Mehrfamilienhauses mit acht bis zehn alters- bzw. behindertengerechten Wohnungen in diesem Gebiet. Nachdem im Wohnpark am Paul-Kegel-Weg alle Baugrundstücke verkauft sind, rechne man auch an Berg- und Süßmilchstraße mit einer guten Nachfrage, heißt es in dem Stadtratsbeschluss. 

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WuB-Geschäftsführer Andreas Wendler rechnet damit, dass das neue Wohngebiet 2020 erschlossen werden kann. Unter dieser Voraussetzung könnten Familien ab 2021 dort bauen. Bedarf besteht in Bischofswerda sowohl an Bauplätzen für Eigenheime, als auch an altersgerechtem Wohnraum. (SZ/ir)

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