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Kreis Bautzen: Deshalb lag der Ast auf den Gleisen

Am Donnerstag fuhr ein Zug bei Großharthau in einen Ast. Nun sind neue Details bekannt.

Behinderungen gibt es derzeit im Bahnverkehr zwischen Bautzen und Dresden.
Behinderungen gibt es derzeit im Bahnverkehr zwischen Bautzen und Dresden. © Uwe Soeder

Bautzen/Großharthau. Der Ast auf den Bahngleisen, der am Donnerstagabend für Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Bautzen und Dresden sorgte, ist vermutlich aus Altersgründen abgebrochen, hat die Bundespolizei am Freitag mitgeteilt. Am Donnerstag war die Rede von Baumfällarbeiten, bei denen der Ast abgebrochen sein sollte. Nach Angaben der Bundespolizei ist er jedoch nicht abgesägt worden. Die Polizei nahm zwar vor Ort den Unfall auf, es laufen aber keine weiteren Ermittlungen, teilt ein Sprecher mit.

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Ein Bürger hatte den Ast entdeckt und den Notruf gewählt. Für einen Zug kam die Info jedoch zu spät: Gegen 19.30 Uhr fuhr eine Trilex-Bahn bei Großharthau in das Gehölz. Der Ast hatte nach Polizeiangaben einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern. Er musste zersägt werden.

Bei dem Unfall verletzt wurde niemand. Es entstanden leichte Schäden am Triebfahrzeug, teilt die Polizei mit. Der Zug konnte seine Fahrt aber später fortsetzen. Auch an einem Kabelkanal entlang der Strecke entstanden Schäden.

Die Strecke blieb etwa eine Stunde lang gesperrt. Gegen 20.35 Uhr konnte sie wieder freigegeben werden.

Dieser Text wurde am 23. Juli 2021 um 17.57 Uhr aktualisiert.

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