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Volksbank verlängert Galerie-Sponsoring

Für das nächste Jahr steuert die Bank 2.000 Euro für die Carl-Lohse-Galerie in Bischofswerda bei. Dort ist ab sofort eine neue Ausstellung zu sehen.

Diese Büste von Carl Lohse ist eins von vielen Werken, die in der gleichnamigen Galerie in Bischofswerda zu sehen sind. Die Volksbank Dresden-Bautzen unterstützt die Einrichtung.
Diese Büste von Carl Lohse ist eins von vielen Werken, die in der gleichnamigen Galerie in Bischofswerda zu sehen sind. Die Volksbank Dresden-Bautzen unterstützt die Einrichtung. © SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Mit einem Scheck über 2.000 Euro verlängert die Volksbank Dresden-Bautzen ihre dauerhafte Unterstützung der Bischofswerdaer Carl-Lohse-Galerie ins Jahr 2022. "Wir sind seit 2015 hier engagiert. Das ist etwas, was wir gerne langfristig machen und nicht immer sprunghaft hin und her, weil sich sonst nichts entwickelt", sagt Hagen Ebert von der Volksbank.

Ihm liegt Bischofswerda aus verschiedenen Gründen am Herzen; besonders auch deshalb, weil die Stadt fast in der Mitte des Gebiets liegt, in dem die Bank aktiv ist.

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Hagen Ebert (l.) von der Volksbank Dresden-Bautzen übergab dem Bischofswerdaer Oberbürgermeister Holm Große jetzt einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für die Carl-Lohse-Galerie.
Hagen Ebert (l.) von der Volksbank Dresden-Bautzen übergab dem Bischofswerdaer Oberbürgermeister Holm Große jetzt einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für die Carl-Lohse-Galerie. © SZ/Uwe Soeder

"Wir machen hier Mitarbeiterveranstaltungen und Schulungen, was dafür sorgt, dass von Dippoldiswalde, Glashütte, Hochkirch oder Hoyerswerde die Mitarbeiter hierher kommen und die Stadt wahrnehmen", betont Ebert. Dabei gehe es der Bank nicht nur um ihr Geschäft. "Wir netzwerken, leben in der Region miteinander und bringen Menschen zusammen – das ist das Wichtigste überhaupt", sagt er.

Nicht in Schiebock geboren, doch ein Sohn der Stadt

Der Schiebocker Oberbürgermeister Holm Große (Freie Wähler) freut sich besonders, dass die Volksbank auch in Zeiten der Corona-Pandemie zur Stadt und zur Galerie hält. Denn Kunst sei für Bischofswerda ein wesentlicher Faktor. "Carl Lohse ist ein Sohn der Stadt, wenn nicht sogar der größte, auch wenn er nicht in Bischofswerda geboren wurde. Sein Schaffen ist einfach eng mit der Stadt verbunden", sagt er.

Ein besonderer Dank geht dabei an zwei Künstler, die die Arbeit Lohses vor dem Vergessen gerettet haben. "Jens Hackel und Falk Nützsche sind zwei der Protagonisten, die es geschafft haben, Lohse zu bewahren und auch die Aufmerksamkeit zu erzeugen in einer Zeit, wo viele gar nicht an Kunst gedacht haben", betont Große.

Interesse an neuer Schau reicht bis ins Ruhrgebiet

Für die Werke des vor etwas mehr als zehn Jahren verstorbenen Jens Hackel wird ab sofort ein Raum in der Galerie zur Verfügung gestellt. Denn auch seine Arbeit erzeuge weit über die Grenzen von Bischofswerda hinaus Aufmerksamkeit. "Ich bin am Wochenende angerufen worden aus dem Ruhrgebiet, weil einer wissen wollte, wann die Ausstellung von Jens Hackel losgeht", berichtet Hagen Ebert.

Kuratiert wird das Ganze von Falk Nützsche. Die Ausstellung gliedert sich in Schaffensetappen und Thematiken. Sie ist ein Querschnitt durch Jens Hackels Wirken und sein Leben. "Hackel hatte eine eigene Farbigkeit – sie war nie laut oder schreiend. Er hatte eine Tiefgründigkeit in der Farbe und in der Komposition", betont Nützsche.

Die Ausstellung "Gelebte Zeit" mit Werken von Jens Hackel ist bis zum 1. August zu sehen. Am 18. August um 15 Uhr liest Ute Leukert aus ihrem Werk "Späte Herzwege", in dem es Bilder von Hackel gibt. Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es auf der Internetseite der Carl-Lohse-Galerie.

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