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Bischofswerda

Bischofswerda: Tierpark fordert Öffnung

In fast der Hälfte aller Bundesländer seien Zoos geöffnet oder die Öffnung stehe kurz bevor. Auch in Schiebock möchte man wieder Besucher empfangen dürfen.

Silvia Berger vom Tierpark Bischofswerda wünscht sich eine baldige Öffnung. Doch gebe es dafür noch keinen Termin.
Silvia Berger vom Tierpark Bischofswerda wünscht sich eine baldige Öffnung. Doch gebe es dafür noch keinen Termin. © Archivfoto: Steffen Unger

Bischofswerda. Der Tierpark Bischofswerda fordert die baldige Öffnung für Besucher. „Am Wochenende gab es bei uns schon viele Nachfragen von Bürgern, die gehofft hatten, dass ein Tierparkbesuch bei dem schönen Wetter wieder möglich ist“, sagt Tierpark-Leiterin Silvia Berger gegenüber Sächsische.de. Bereit zu Öffnen sei sie auf jeden Fall.

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Anders als in vielen größeren Zoos gebe es in Bischofswerda nicht einmal Häuser, in die Besucher gehen könnten. Somit sei ein großes Ansteckungsrisiko ohnehin ausgeschlossen. Zudem könnte ein Sicherheitsabstand draußen jederzeit gewährleistet werden.

Während die Zoos und Tierparks in vielen Bundesländern bereits geöffnet haben oder es einen Termin für die Öffnung gibt, müssen die Tore in Sachsen aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen bleiben. Die Deutsche Tierparkgesellschaft, zu der auch der Bischofswerdaer Tierpark gehört, fordert deshalb die Öffnung von allen Zoos und Tierparks.

Aktuell würde es in Deutschland zu einer Art „Zootourismus zwischen den verschiedenen Bundesländern“ kommen, heißt es von der Deutschen Tierparkgesellschaft. Eine einheitliche Regelung würde dies verhindern.„Wir sind sehr traurig, dass es in Sachsen noch keinen festen Termin gibt, der uns auf eine Entspannung der Lage hoffen lässt“, sagt Silvia Berger. (SZ/rw)

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