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Stelzer kommt in die Kreuzkirche

Das Jahresprogramm für die Kirchenmusik in Bischofswerda steht. Neben zwei prominenten Gästen gehört eine besondere Gruppe zu den Akteuren.

Thomas Stelzer kommt in diesem Jahr in die Kreuzkirche nach Bischofswerda. © Steffen Unger

Bischofswerda. Mehrere Veranstaltungen, die von Kindern und Jugendlichen gestaltet werden, prägen das musikalische Jahresprogramm in den Kirchen in und um Bischofswerda. Zu den Highlights gehört ein Kindermusical, welches die jungen Sängerinnen und Sänger aus Bischofswerda gemeinsam mit Schülern des Evangelischen Schulzentrums Gaußig einstudieren, sagt Kantor Samuel Holzhey. Am 5. April 2019 ist das Stück in der Gaußiger Kirche zu erleben, einen Tag später in der Bischofswerdaer Kreuzkirche.

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Zum Gemeindefest im Juni werden die beiden Kinderchöre der Bischofswerdaer Kirchgemeinde und der Kinderchor aus Putzkau das Musical „Der kleine Elefant“ aufführen. Für die Herbstferien plant Samuel Holzhey eine Neuauflage des Stückes „Israel in Ägypten“. Mehrere Tage hintereinander wird dann geprobt, ehe das Stück zum Abschluss gezeigt wird.

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Liedermacher Harfst kommt auch

Verpflichtet für dieses Jahr wurden zwei prominente Künstler. Am 15. Juni tritt Liedermacher Samuel Harfst in der Christuskirche auf. Er kommt mit Pop-Musik nach Bischofswerda, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen anspricht, sagt Samuel Holzhey. Die Gospel Passangers, einer der bekanntesten Chöre dieses Genres in Ostdeutschland unter Leitung von Thomas Stelzer, sind am 17. November in der Kreuzkirche zu erleben. Darüber hinaus gibt es feststehende Konzertangebote, wie die Musik zur Sterbestunde Christi am Karfreitag, die sogenannte Alte Musik mit Kati von Ramin in der Goldbacher Marienkirche, die Bischofswerdaer Orgelnacht am Vorabend des Reformationsfestes und Orgelkonzerte in der Adventszeit. Ein großes Oratorium ist für 2019 nicht geplant. „Im Jahr 2020 könnte dann vielleicht wieder das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in Bischofswerda erklingen“, stellt der Kantor in Aussicht.

Das kirchenmusikalische Angebot in Bischofswerda genießt seit Jahrzehnten über die Stadt hinaus einen sehr guten Ruf. Möglich ist das auch durch das Wirken eines Fördervereins, dem rund 50 Mitglieder angehören. Seine Arbeit hilft, Konzerte zu finanzieren. Außerdem hat es sich der Verein zur Aufgabe gestellt, das Interesse für diese Musik zu wecken. „Die Konzerte gehören zum kulturellen Leben Bischofswerdas“, sagt Samuel Holzhey. (SZ/ir)