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Bullenkopf im Stadion: Dynamo Dresden will Exempel statuieren

Nach der Affäre um den abgetrennten Bullenkopf im Pokal-Derby gegen RB Leipzig will Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden mit aller Härte gegen die Täter vorgehen.

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Dresden. Nach der Affäre um den abgetrennten Bullenkopf im Pokal-Derby gegen RB Leipzig will Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden mit aller Härte gegen die Täter vorgehen. „Dort sind Grenzen überschritten worden, wir bitten um Entschuldigung“, sagte Dresdens Sport-Geschäftsführer Ralf Minge am Freitag. Der Verein werde alles in die Wege leiten, um ein Exempel zu statuieren.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hatte am Montag ein Ermittlungsverfahren gegen Dynamo eingeleitet. Dresdner Fans hatten den Bullenkopf am vergangenen Samstag im Pokal-Erstrundenduell gegen den Bundesliga-Aufsteiger in den Innenraum des Stadions geworfen. Dresden hatte im Elfmeterschießen gewonnen.

Bis zum kommenden Dienstag muss Dresden beim DFB Stellung beziehen. Laut Polizei gebe es nach Sichtung der Videos deutliche Fortschritte, es soll sich um mehrere Täter handeln. Der Vorfall sei als Ordnungswidrigkeit einzustufen und „vom Begriff her ja eher banal, aber es ist ein großer Imageschaden für den Verein entstanden“, bekannte Minge. Auch von diversen Spruchbändern mit teils derben Anti-RB-Aussagen distanziere sich der Club. Einige Spruchbänder waren nicht legitimiert, so Minge. Für diese „10 Prozent müsse man um Entschuldigung bitten“. (dpa)