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Die neue Bühne in Chemnitz ist ein spektakuläres Provisorium

Der Spinnbau in Chemnitz soll nur eine Übergangsspielstätte des Schauspiels sein. Doch Architektur und Programm können viel mehr.

Von Marcel Pochanke
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In einem ehemaligen Chemnitzer Fabrikgebäude ist neben dem großen Saal eine kleine Theaterbühne entstanden. Für zunächst zwei Jahre wird das die Heimat des Chemnitzer Schauspiels.
In einem ehemaligen Chemnitzer Fabrikgebäude ist neben dem großen Saal eine kleine Theaterbühne entstanden. Für zunächst zwei Jahre wird das die Heimat des Chemnitzer Schauspiels. © Nasser Hashemi

Mit sieben Schauspiel-Premieren an zwei Wochenenden will das Chemnitzer Theater sicherstellen, dass keiner die Eröffnung der neuen Übergangsspielstätte „Spinnbau“ übersieht. In einem ehemaligen Fabrikgebäude für Spinnmaschinen sind innerhalb einiger Monate nicht nur eine große und eine kleine Theaterbühne entstanden, sondern insgesamt eine beeindruckende Veranstaltungslocation. Industrieller Charme, klare Kanten und sehr viel Raum zeichnen den Spinnbau aus, in dem erst einmal für zwei Jahre das Chemnitzer Schauspiel untergekommen ist, während dessen 1980 erbaute Heimspielstätte saniert wird: Elektrik, Technik, Brandschutz. Genaues ist ungewiss, viele Aufträge sind noch gar nicht vergeben.

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