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Chemnitz

Schwerverletzter nach Streit in Chemnitz

Im Chemnitzer Stadtzentrum ist ein Streit eskaliert und dabei ein 38-Jähriger schwer verletzt worden. Die Polizei fasst sieben Tatverdächtige.

In Chemnitz ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden.
In Chemnitz ist ein Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden. © Symbolfoto/SZ-Archiv/Eric Weser

Chemnitz. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung im Zentrum von Chemnitz ist ein 38-jähriger Deutscher schwer verletzt worden. Nahe der Stadthalle sei es am Dienstagabend zu einem verbalen Streit zwischen mehreren Beteiligten gekommen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der genaue Anlass war vorerst unklar. 

Nachdem der Streit eskalierte, traten und schlugen den Angaben zufolge mehrere Männer auf den 38-Jährigen ein. Auch eine 21 Jahre alte Deutsche, die ihm helfen wollte, wurde geschlagen und leicht verletzt.

Die Polizei konnte sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 14 und 47 Jahren feststellen. Die mutmaßlichen Täter haben die irakische, syrische und rumänische Nationalität. Sie sind weiterhin auf freiem Fuß. Ermittelt werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Untersuchungen zum genauen Tatablauf und den jeweiligen Tatbeteiligungen dauern an, hieß es. Dazu stünden weitere Vernehmungen an.

In Chemnitz hatte es 2018 nach einer tödlichen Messerattacke auf einen jungen Mann tagelang Ausschreitungen von Rechtsextremen gegeben. Für die Tat waren Flüchtlinge verantwortlich gemacht und später ein junger Syrer zu einer lange Haftstrafe verurteilt worden. (dpa/SZ)

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