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Corona: 17 Tote im Kreis Görlitz

Die Zahlen des Gesundheitsamtes am Freitag sind erschreckend. Auch die Neuinfektionen verharren auf hohem Niveau.

Symbolfoto
Symbolfoto © Eduardo Sanz/EUROPA PRESS/dpa

Die Zahl der Menschen im Landkreis Görlitz, die am oder mit dem Coronavirus gestorben sind, ist um 17 auf 58 seit Beginn der Pandemie im März gestiegen. Es handelt sich um nachgemeldete Todesfälle für den Zeitraum 30. Oktober bis 9. November. Darüber informiert am Freitag das Kreis-Gesundheitsamt. 

Nachmeldungen treten in aller Regel auf, wenn die Todesursache auf dem Totenschein erst verspätet dem Gesundheitsamt übermittelt wird. 

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Bei den Verstorbenen handelt es sich um zehn Frauen und sieben Männer im Alter zwischen 53 und 94 Jahren.  Allein vier Tote stammten aus Zittau, jeweils drei aus Görlitz und Ebersbach-Neugersdorf. 

Kaum Veränderungen bei den Neuinfektionen

Auch die Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch. Aktuell wurden im Landkreis Görlitz 169 neue Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden festgestellt, darunter auch sechs Kinder. Die meisten Fälle verzeichnete die Stadt Görlitz mit 68 Neuinfektionen. Am Freitag vor einer Woche meldeten die Labore an das Gesundheitsamt 175 Neuinfektionen. Die 7-Tages-Inzidenz gibt der Kreis mit 296 an.

In den Krankenhäusern des Kreises werden 127 Covid-19-Patienten behandelt, davon benötigen 24 eine intensivmedizinische Betreuung.  

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Aktuell werden 127 Covid-19-Patienten stationär in einer Klinik behandelt, elf mehr als noch am Donnerstag. 24 von diesen Covid-19-Patienten benötigen eine intensivmedizinische Betreuung, 13 werden beatmet. Die Altersspanne der in einer Klinik behandelten Personen liegt zwischen 25 und 92 Jahren.

Bislang haben sich seit März nachweislich 2.846 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Derzeit gibt es noch 1.909 aktive Fälle. 879 Personen haben sich von der Infektion wieder erholt.

© Thomas Christmann

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