SZ + Görlitz
Merken

Corona: Inzidenz im Kreis Görlitz steigt leicht

Das Infektionsgeschehen legt aber nicht dramatisch zu. Der Inzidenzwert an der Neiße liegt unter dem von Sachsen und auch von ganz Deutschland.

Von Sebastian Beutler
 2 Min.
Teilen
Folgen
Das Infektionsgeschehen im Kreis Görlitz liegt auf Vorweihnachtsniveau.
Das Infektionsgeschehen im Kreis Görlitz liegt auf Vorweihnachtsniveau. © Symbolfoto: dpa

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Görlitz ist über das Wochenende leicht gestiegen, liegt aber unter dem bundesweiten und sächsischen Durchschnitt.

So berechnete das Robert-Koch-Institut am Sonntagmorgen den Inzidenzwert mit 278, am Sonnabend lag er bei 253, am Sonntag vergangener Woche bei 260. Sachsenweit lag die 7-Tage-Inzidenz an diesem Sonntag bei 319, der Inzidenzwert für den Bund betrug 363.

Über das Wochenende registrierte das RKI 231 Neuinfektionen im Landkreis Görlitz. Am Wochenende zuvor waren es 147 neue Fälle, allerdings waren über das Neujahrswochenende wegen der Feiertage weniger Tests vorgenommen worden.

Am letzten "regulären" Wochenende vor den Weihnachtsfeiertagen lag die Zahl der Neuinfektionen bei 243, also etwa auf dem Niveau dieser Tage. Insofern findet eine Normalisierung der Statistik nach den Feiertagen statt, von einer Beschleunigung des Infektionsgeschehens durch die Omikron-Variante ist in den Zahlen nichts zu sehen.

Allerdings breitete sich diese Variante auch zuletzt im Landkreis Görlitz aus, wie aus stichprobenhaften Untersuchungen der Tests hervorgeht. Bis Freitag waren 32 Fälle der neuartigen Variante im Kreis bestätigt worden. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und das RKI gehen aber davon aus, dass Omikron in den nächsten Wochen die beherrschende Virusvariante in Deutschland wird. Da diese Variante ansteckender ist, wird mit deutlich mehr Neuinfektionen gerechnet. Neuere Zahlen für den Kreis Görlitz gibt es erst wieder am Montag vom Kreis-Gesundheitsamt.