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Deutschland & Welt

Höcke und Gauland bei Demo in Cottbus

In Cottbus gab es eine Demonstration gegen die beschlossenen neuen Corona-Beschränkungen - mit Gauland, Höcke und Däbritz als Gastredner.

Alexander Gauland (l), Fraktionsvorsitzender der AfD unterhält sich mit Andreas Kalbitz (parteilos,r) während einer Kundgebung der ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung vor der Cottbuser Stadthalle.
Alexander Gauland (l), Fraktionsvorsitzender der AfD unterhält sich mit Andreas Kalbitz (parteilos,r) während einer Kundgebung der ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung vor der Cottbuser Stadthalle. © dpa

Cottbus. In Cottbus haben am Freitagabend etwa 350 Menschen gegen die beschlossenen neuen Corona-Beschränkungen demonstriert. Gastredner waren unter anderem AfD-Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland, der Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke und der sächsische Pegida-Mitgründer Siegfried Däbritz.

Gauland sprach von einer "Corona-Diktatur", in der Grundrechte außer Kraft gesetzt würden. Die Beschränkungen in der Pandemie seien unverhältnismäßig. Das sei "autoritäre Amtsanmaßung". "Ja es gibt auch Verkehrstote, aber niemand ist auf die Idee gekommen, den Verkehr deshalb komplett zu verbieten", sagte der AfD-Politiker an die Kundgebungsteilnehmer gerichtet, darunter AfD- und Pegida-Anhänger.

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"Dieses Land wird gegen die Wand gefahren", rief Höcke von der improvisierten Bühne. "Wir sind die Partei der Freiheitlichkeit". Die Freiheit sei bedroht, das Land gerate mit Corona zum Überwachungsstaat. Die Redner wurden immer wieder von "Widerstand" und "Merkel muss weg" - Rufen unterbrochen. Viele Teilnehmer schwenkten Deutschland-Fahnen.

 Björn Höcke, Vorsitzender der AfD Thüringen.
 Björn Höcke, Vorsitzender der AfD Thüringen. © dpa
Teilnehmer mit Deutschland-Flaggen
Teilnehmer mit Deutschland-Flaggen © dpa
© dpa
Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD.
Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD. © dpa
Siegfried Däbritz, Pegida-Gründungsmitglied.
Siegfried Däbritz, Pegida-Gründungsmitglied. © dpa

Angemeldet hatte die Kundgebung vor der Stadthalle der neu gewählte Brandenburger AfD-Fraktionvorsitzende Hans-Christoph Bernd, der auch den Verein "Zukunft Heimat" leitet, der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft wird. Berndt selbst trat nicht als Redner auf. Immer wieder rief er die Demonstranten auf, auf die Abstandregeln zu achten.

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An der Kundgebung nahm auch sein Vorgänger, der ehemalige AfD-Fraktionschef Andreas Kalbitz, teil. Kalbitz war nach seinem Rauswurf aus der Partei im August zurückgetreten. Der Parteivorstand hatte die Mitgliedschaft von Kalbitz im Mai aufgehoben, weil er Kontakte ins rechtsextremistische Milieu verschwiegen haben soll.

Nach Polizeiangaben verlief die Kundgebung bis zum Ende störungsfrei. (dpa)

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