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Sarrasani: "Wir wollen auf jeden Fall spielen"

Gerade erst hat der Aufbau für André Sarrasanis Dinnershow in Dresden begonnen, nun kommt der Lockdown. Was dieser für die Show bedeutet.

André Sarrasani lässt sich vom erneuten Lockdown nicht entmutigen - kurz nachdem der Magier nach Streit mit der Stadt Dresden einen neuen Standort für seine Dinnershow suchen musste.
André Sarrasani lässt sich vom erneuten Lockdown nicht entmutigen - kurz nachdem der Magier nach Streit mit der Stadt Dresden einen neuen Standort für seine Dinnershow suchen musste. © Archiv: Christian Juppe

Dresden. Am 20. November sollte es losgehen: "Showtime" für die gleichnamige Dinnershow des Dresdner Magiers André Sarrasani. Doch nun hat die Bundesregierung bereits ab Montag umfassende neue Corona-Schutzmaßnahmen abgekündigt, die erneut auch Veranstalter treffen. Am Donnerstag erklärt nun Sarrasani selbst, was dieser zweite Lockdown für seine Dinnershow bedeutet. 

"Wir wollen auf jeden Fall spielen, wenn es sein muss, eben später", sagt Sarrasani. "Wenn wir im November noch nicht starten können, ist es für uns kein Problem, unsere Dinnershow-Saison etwas nach hinten zu schieben." 

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Alle Künstlerinnen und Künstler stünden bereit und der neue Standort nahe dem Elbepark stehe dem Magier auch lange genug zur Verfügung. "Wir haben einfach eine riesige Verantwortung unseren treuen Fans und Gästen gegenüber, die wir sehr ernst nehmen."

Die Planungen für eine Show Anfang Dezember liefen bereits, der Aufbau des Sarrasani Trocaderos in der Nähe des Elbeparks gehe weiter voran. Auch der Vorverkauf werde nicht gestoppt, bereits gekaufte Eintrittskarten sollen ihre Gültigkeit behalten. 

Sarrasani: Künstler müssen jetzt anpacken

"Wir haben natürlich Verständnis für die neuen Schutzmaßnahmen und Einschränkungen, schließlich steht unser aller Gesundheit auf dem Spiel", äußert sich Sarrasani auch zum Lockdown selbst. Dennoch seien "Kunst, Kultur, Varieté und Unterhaltung ganz wichtige Bestandteile unseres Alltags, unserer Gesellschaft, einfach unseres gesamten Daseins als Menschen". 

Künstlerinnen und Künstler müssten in so einer schwierigen Situation die Ärmel hochkrempeln und anpacken. "Gemeinsam mit den vielen anderen Kreativen in unserer Region ist es unsere Aufgabe, für die Vielfalt der Kultur zu sorgen", sagt Sarrasani. "Wir machen weiter!"

Hygienekonzept und Platz vorhanden

Von den "Showtime"-Machern sei bereits ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet worden, das jederzeit ergänzt und erweitert werden könne, je nachdem, was die aktuelle Situation erfordere. Zudem sei das neue Sarrasani Trocadero mit über 1.000 Quadratmetern groß genug, um Mindestabstände und Sicherheit zu gewähren und Gästen damit unbeschwerte Unterhaltung zu bieten.

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