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Impfkampagne in Mittelsachsen geplant

Die Inzidenz ist im Landkreis zwar unter 200 gesunken. Aber der Wert ist noch immer der zweithöchste in Sachsen.

Die sächsische Landesregierung plant eine Impfkampagne in Mittelsachsen.
Die sächsische Landesregierung plant eine Impfkampagne in Mittelsachsen. © Ole Spata/dpa (Symbolfoto)

Mittelsachsen. Mit einem Wert von 189,4 ist die Inzidenz im Landkreis Mittelsachsen am Sonntag zum ersten Mal seit fünf Wochen unter die 200er-Marke gesunken.

Aufgrund dessen, dass am Wochenende weniger getestet wird, ist diese Zahl aber nicht sehr aussagekräftig. Zudem sie trotzdem nach dem Erzgebirge mit 222,1 die zweithöchste Inzidenz im Freistaat Sachsen bleibt. Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte liegen unter einem Wert von 132. Die Stadt Leipzig steht mit 58,5 am besten da.

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Zusätzliche Impfdosen und -teams

Aufgrund der anhaltend hohen Inzidenz plant die sächsische Landesregierung laut einem Bericht der Freien Presse eine Impfkampagne für Mittelsachsen. So soll der Landkreis zusätzliche Impfdosen erhalten, mobile Impfteams stärker im Einsatz sein und die niedergelassenen Ärzte mehr in die Impfungen eingebunden werden. Die konkreten Maßnahmen wolle die Landesregierung Ende der Woche vorstellen.

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In den vergangenen Tagen wurde bereits eine Impfkampagne für das Erzgebirge gestartet. Dem Landkreis stehen jetzt 10.000 zusätzliche Impfdosen des Präparats von Johnson & Johnson zur Verfügung. Und in einem Impfzentrum wurde die Öffnungszeit bis Mitternacht ausgedehnt. Dafür hat es 2.800 Dosen des Präparats Moderna erhalten.

Weniger Patienten in Kliniken

Im Landkreis Mittelsachsen wurden am Wochenende 83 weitere positive PCR-Tests registriert. Insgesamt sind es jetzt 23.487. In der Region Döbeln kamen 17 weitere Fälle hinzu. In dem Altkreis gibt es mit 4.530 nach wie vor die wenigsten Infizierten. Im Bereich Mittweida stieg die Zahl um 13 auf 8.526. Und in der Region Freiberg summiert sich die Zahl inzwischen auf 10.431 (+53) Fälle.

In den Krankenhäusern werden 72 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt und damit elf weniger als am Freitag. Beatmet werden 18 (-1) Betroffene. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 648.

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