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Der Neusalzaer Weihnachtsbaumstreit

Mit Herrnhuter Sternen geschmückt steht eine Tanne am Obermarkt. Warum es daran Kritik gibt und welche Lösung der Bürgermeister parat hat.

Von Romy Altmann-Kuehr
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Der Standort des Weihnachtsbaums in Neusalza-Spremberg ist umstritten. Das alte Haus rechts daneben will die Stadt noch abreißen lassen.
Der Standort des Weihnachtsbaums in Neusalza-Spremberg ist umstritten. Das alte Haus rechts daneben will die Stadt noch abreißen lassen. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Da steht er wieder und strahlt seit Ende November in ganzer Pracht - der Weihnachtsbaum am Obermarkt in Neusalza-Spremberg. Und diesmal trägt er ganz besonderen Schmuck: Er ist mit einer Lichterkette aus Herrnhuter Sternen bestückt, die hat die Stadt neu angeschafft. Doch der schmucke Baum erhitzt die Gemüter in der Spreestadt. Denn er steht nicht AUF dem Obermarkt, sondern etwas abseits. Die Stadt hatte sich schon im vorigen Jahr dafür entschieden, keinen geschlagenen Baum auf dem Obermarkt einzusetzen - so wie immer. Stattdessen beleuchtete sie einen fest eingepflanzten, großen Nadelbaum am Rand des Obermarktes gegenüber der Sparkasse. Dagegen regte sich so viel Widerstand, dass bereits im Vorjahr Neusalza-Spremberger Einwohner sogar eine Unterschriftensammlung starteten und der Stadt und dem Stadtrat vorlegten. "Wir wollen wieder unseren Weihnachtsbaum auf dem Obermarkt!", forderten die Unterzeichner sinngemäß.

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