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Corona: Pfingstsingen im Seifersdorfer Tal fällt aus

Vier Ensembles und Chöre sollten auftreten. In früheren Jahren kamen bis zu 1.500 Besucher zu dem Ereignis ins Seifersdorfer Tal.

Chöre und Instrumental-Ensembles traten in den vergangenen Jahren im Seifersdorfer Tal auf. Wie schon 2020 musste das Konzert auch in diesem Jahr abgesagt werden.
Chöre und Instrumental-Ensembles traten in den vergangenen Jahren im Seifersdorfer Tal auf. Wie schon 2020 musste das Konzert auch in diesem Jahr abgesagt werden. © - keine Angabe im huGO-Archivsys

Seifersdorf. Das beliebte Pfingstsingen im Seifersdorfer Tal fällt auch in diesem Jahr aus. Das teilt Veranstalterin Silvia Großmann mit. „Grund ist die Corona-Pandemie. Das Konzert ist eine Großveranstaltung und die dürfen noch nicht stattfinden“, sagt sie.Zum Pfingstsingen am Pfingstsonntag kamen in den Jahren bis 2019 bis zu 1.500 Besucher. In diesem Jahr sollten der Pulsnitzer Chor, das Akkordeonorchester aus Radeberg, der Langebrücker Nicode-Chor und Jagdhornbläser auftreten.

In diesem Jahr hätte das „moderne“ Pfingstsingen zum 65. Mal stattgefunden. 1956 traten erstmalig Chöre aus der Umgebung im Seifersdorfer Tal auf. Die Ursprünge des Pfingstsingens reichen jedoch bis Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Damals nutzte die Familie von Brühl das Seifersdorfer Tal bereits für Feste. Unter anderem wurde jedes Jahr am 26. Juli der Geburtstag von Hans Moritz von Brühl gefeiert. Es fanden aber auch Konzerte und Theateraufführungen statt. Sie alle wurden von der Familie Brühl organisiert und finanziert.Dazu wurden Angestellte des Brühlschen Guts sowie die Einwohner der umliegenden Dörfer eingeladen.

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Silvia Großmann hofft, dass das nächste Konzert im kommenden Jahr ohne Einschränkungen stattfinden kann. Zum Pfingstsingen kommen Besucher oft von weit her, um Freunde oder Verwandte zu treffen. Viele nutzen das Tal dann auch zu einem Spaziergang. In dem romantischen Landschaftsgarten sind zahlreiche Denkmale und Skulpturen zu finden. (SZ/td)

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