merken
PLUS Radeberg

Radeberg: Wohin am Maifeiertag?

Wer am 1. Mai Ausflüge ins Umland unternimmt, kann sich unterwegs mit Kaffee und Crepes stärken. Ein Überblick.

In seinem Imbiss an der Hüttermühle bietet Manfred Buttke Würstchen, Frikadellen und alkoholfreie wie alkoholische Getränke an.
In seinem Imbiss an der Hüttermühle bietet Manfred Buttke Würstchen, Frikadellen und alkoholfreie wie alkoholische Getränke an. © Archivbild: Thorsten Eckert

Radeberg. Spazierengehen? Das hielten zu Vor-Corona-Zeiten viele Menschen, vor allem die jungen, für ultraspießig. Wozu sollte das zweckfreie Herumlaufen in der Gegend gut sein? Doch in diesen Zeiten wird das gemächliche Gehen immer beliebter, gilt mittlerweile als Top-Freizeitaktivität.

Was Yvonne Eles nicht wundert. Denn „viel anderes bleibt den Menschen in diesen Zeiten gar nicht mehr“, findet die Inhaberin der Seifersdorfer Ausflugsgaststätte „Marienmühle“. Da sei man beim Spazierengehen froh über jede Abwechslung, etwa über einen Kaffee-to go. Oder ein schmackhaftes Softeis. Das gibt es alles am 1. Mai im Imbiss der Marienmühle.

Anzeige
Vom Hotel bis zur Villa
Vom Hotel bis zur Villa

Ersteigern Sie attraktive Immobilien aus ganz Mitteldeutschland bei den sächsischen Sommer-Auktionen in Dresden und Leipzig.

An diesem Feiertag bleibt für die meisten also der traditionelle Ausflug ins Grüne. Den manche joggend, bikend oder nordic-walkend verbringen, die meisten aber wohl, dem derzeitigen Trend entsprechend, gemächlich schlendernd. Als Ausflugsziele bietet sich am 1. Mai im Dresdner Umland wieder so manch bekannte Destination an: die Heide, das Hüttertal oder das Seifersdorfer Tal.

Großes Angebot an der Marienmühle

Die Inhaberin der Marienmühle dürfte am 1. Mai sicher keine Zeit haben, um sich auf einem der umliegenden Wanderwege die Füße zu vertreten. Denn auch wenn das Wetter am Wochenende durchwachsen werden soll, so „kommen bestimmt wieder eine Menge Ausflügler ins Tal“, steht für Yvonne Eles fest. Da muss man gerüstet sein. Ist sie.

Das Imbissangebot der bekannten Ausflugsgaststätte ist umfassend, kann sich kulinarisch sehen lassen. Besonders beliebt bei den Spaziergängern sind Flammkuchen und Bärlauch-Crepes sowie Knoblauchbrote. Wer sich hier an den Speisen labt, den Kaffee- und Schokomix-Varianten, ist für den Rückweg gestärkt. Geöffnet ist an der Marienmühle 11 bis 19 Uhr.

Wer am Samstag auf seinem Ausflug die Hofewiese in der Dresdner Heide ansteuert, wird zum einen bedauern, dass diese beliebte Gaststätte von Holger Zastrow immer noch geschlossen ist, sich aber auf der anderen Seite über das kleine Imbissangebot der weithin bekannten Ausflugsgaststätte freuen. Dieser Straßenverkauf habe zwar bei Weitem nichts mit der „Ausflugskultur“ zu tun, die man den Gästen zu Vor-Corona-Zeiten geboten habe, so Zastrow. Aber man sei ja mittlerweile dankbar, dass man in dieser Pandemie den Besuchern überhaupt was anbieten könne.

„Die Leute wollen doch alle raus aus der Stadt“

Kaffee to go, „Bockwurst on hand“, Brezel, frisch gezapftes Bier, Softeis, all das gebe es im Imbiss, so Zastrow, der angesichts der für Gastronomen zu Vor-Corona-Zeiten einträglichen Konstellation von „samstäglichem Feiertag plus Sonntag“ lieber nicht zu intensiv darüber nachdenken möchte, was ohne Pandemie alles in seiner Hofewiese möglich gewesen wäre. Der Imbiss ist von 10 bis 18 Uhr offen.

Der Imbisswagen von Sabine Richter dürfte auch am 1. Mai wieder, so gut es die Corona-Bestimmungen erlauben, dicht umlagert werden. Davon ist Rudolf Preisler überzeugt. Ihm gehörte die an der Radeberger Landstraße gelegene Gaststätte „Einkehr an der Heidemühle“. Als Sabine Richter sich vor geraumer Zeit bei ihm danach erkundigte, ob sie ihren Imbisswagen vor der Einkehr aufstellen dürfe, habe er dem zugestimmt, so Preisler. So dürfen sich die Ausflügler wieder über ein „umfassendes Imbissangebot“ freuen.

Über das Coronavirus informieren wir Sie laufend aktuell in unserem Newsblog.

Besonders beliebt seien die Quarkbällchen, hat Preisler registriert. Und natürlich gebe es auch Deftiges. Es werde zum 1. Mai sicher einiges in der Heide los sein, ist Preisler überzeugt. Das wundert ihn nicht: „Die Leute wollen doch alle raus aus der Stadt.“ Selbst wenn das Wetter nicht mitspiele, „wir werden auf jeden Fall da sein, bei Wind und Wetter“, verspricht Rudolf Preisler. Die Einkehr an der Heidemühle öffnet von 10 bis 18 Uhr.

Imbiss-Bauden wie die von Manfred „Manne“ Buttke dürften auch am 1. Mai vom Spaziergang-Boom profitieren. Denn das Hüttertal bietet sich für moderates Gehen förmlich an. Und mit den von Sportmedizinern empfohlenen täglichen 10.000 Schritte, was je nach Schrittlänge sechs bis acht Kilometer sind, kann man das Hüttertal bequem flanierend durchschreiten. Kalorisch gesehen kostet so ein Ausflug im Hüttertal allerdings auch ein wenig Energie. Da hat man die Gelegenheit bei einem kleinen Stopp an der Hüttertal-Baude wieder zu Kräften zu kommen.

Coronabedingt sei sein Angebot eingeschränkt, so „Manne“ Buttke. Das dürfte jedoch die wenigsten stören. Bei ihm gibt es Würstchen, Frikadellen oder Leberkäse, alkoholfreie wie alkoholische Getränke. Von der Hüttertal-Baude ist es ja dann auch nicht mehr weit zum nahegelegenen Parkplatz. Manfred Buttke hat von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Nachrichten und Hintergründe zum Coronavirus bekommen Sie von uns auch per E-Mail. Hier können Sie sich für unseren Newsletter zum Coronavirus anmelden.

Mehr Nachrichten aus Radeberg und dem Rödertal lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Dresden lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Radeberg