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Corona: Schon mindestens 18 Schulen betroffen

Aktuell sind Schüler oder Lehrer an fünf Bildungseinrichtungen im Kreis Görlitz mit Corona infiziert oder in Quarantäne. Das ist die Liste aller bisher betroffenen Schulen.

Christian-Weise-Gymnasium Zittau.
Christian-Weise-Gymnasium Zittau. ©  Matthias Weber (Archiv)

Seit Beginn der zweiten Corona-Welle sind in mindestens 18 Schulen im Landkreis Görlitz Corona-Fälle aufgetreten oder Schüler und Lehrer wegen des Verdachts einer Infektion in Quarantäne geschickt worden. Das hat eine Anfrage der SZ beim Kreis-Gesundheitsamt und die Recherche im SZ-Archiv ergeben.

Ob noch mehr Schulen betroffen waren, können weder das Kreis-Gesundheitsamt noch das Landesamt für Schule und Bildung sagen. Das Gesundheitsamt erhebe keine solche Statistik, teilte eine Sprecherin des Landkreises auf Anfrage mit. Ähnlich lautet die Aussage des Lasub.

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Gemeinsam mit den Landkreisen und kreisfreien Städten hat die Staatsregierung weitere Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie beschlossen.

Aktuell sind laut Kreis-Gesundheitsamt die Förderschule Weißwasser, die Grundschule Horka und in Görlitz die Neiße-Grundschule, das Annen- und das Curie-Gymnasium betroffen.

  • Förderschule Weißwasser: ein Mitarbeiter infiziert, 59 Kontaktpersonen unter Quarantäne
  • Grundschule Horka: ein Schüler infiziert
  • Neißegrundschule Görlitz: drei Mitarbeiter infiziert, vier Mitarbeiter unter Quarantäne, Schüler werden noch ermittelt
  • Annengymnasium Görlitz: ein Schüler infiziert, 106 Schüler und sieben Lehrer unter Quarantäne
  • Curie-Gymnasium Görlitz: ein Schüler infiziert, ein Schüler unter Quarantäne

Seit Beginn des Schuljahres hat die SZ über Fälle an folgenden Schulen berichtet:

Ungeachtet dessen halten das Landesamt und die Kreisverwaltung Schulen auf Basis der Infektionszahlen weiterhin nicht für Hotspots. "Die Erfahrungen aus dem Schulbetrieb der vergangenen Monate bestätigen, dass Schülerinnen und Schüler nicht Treiber der Pandemie sind", teilte Nicole Schuchmann vom Landesamt mit. "Die Infektionen werden von außen in die Schulen hineingetragen und finden weniger in den Schulen statt." Generell sei zu beobachten, dass der Entwicklungstrend an Schule dem in der Gesamtgesellschaft entspreche: Mit zunehmendem Infektionsgeschehen in der Gesellschaft würden auch die Infektionsfälle in den Schulen steigen. Zudem hat das Amt beobachtet, dass Grundschüler seltener von Corona-Infektionen betroffen sind als ältere Schüler.

Deshalb halten das Landesamt und der Landkreis am Regelbetrieb fest. "Es sind und werden, unter den jetzt gegebenen Umständen, keine Schulen komplett wegen Corona(vor)fällen geschlossen", so Franziska Glaubitz, Sprecherin des Landratsamtes.

Im Landkreis Görlitz gibt es rund 100 freie und staatliche Schulen.

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