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Das Kleingedruckte auf dem Parkplatz

Parken an Supermärkten ist oft ein Problem. Penny lässt es seit November lösen. Erst gab es Geschenke, dann Strafen.

© Daniel Schäfer

Von Heike Sabel

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Dohna. Die wenigsten Autos auf dem Penny-Parkplatz an der Dresdner Straße in Dohna waren die von Kunden. Das ist nun vorbei. Seit November bewirtschaftet das bundesweite Unternehmen „Fair parken“ den Platz. Anderthalb Stunden mit Parkscheibe sind seither erlaubt. Danach wird es teuer.

Zunächst wurden in der ersten Woche bei Verstößen nur Hinweiszettel verteilt. Alle Fahrzeuge ohne Parkscheibe erhielten zudem eine kostenlos. In der zweiten Woche kostete das Falschparken 9,90 Euro. Seit der dritten Woche sind es nun 19,90 Euro. Wie viele sogenannte Vertragsstrafen bisher erteilt wurden und wie oft ihnen widersprochen wurde, dazu gibt es keine Auskunft. Das Geld geht an „Fair parken“.

Penny hat das Unternehmen beauftragt, weil freie Parkplätze für Kunden nur eingeschränkt oder überhaupt nicht verfügbar gewesen seien. Offenbar parkten die Bewohner der benachbarten Wohnanlage lieber kostenlos auf dem Parkplatz als einen Platz in der Tiefgarage zu mieten.

Ein anderes Problem haben iejenigen, die sich über die vertraglichen Bedingungen informieren wollen. Die hängen zum Teil sehr weit oben und sind dazu noch sehr klein geschrieben, kritisierte jetzt ein Kraftfahrer. „Fair parken“ verweist darauf, dass es noch zwei weitere Schilder gibt, die auch in Augenhöhe hängen. Hinzu kommen Piktogramme, die auf Parkscheibenpflicht, Höchstparkdauer und Vertragsstrafe hinweisen.