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Die Gesichter des Jahres

Verblüffende Funde, erstaunliche Erfolge, klare Stellungnahmen und eine lange Trockenheit, die der Natur und uns Menschen schwer zu schaffen machte. Das war das Jahr 2018. Dafür stehen Menschen, über die Sie in der SZ gelesen haben.

Was für ein Erfolg für Nico Walther (li) und Francesco Friedrich: Die Bobpiloten vom BSC Sachsen Oberbärenburg kehrten im Februar von den Olympischen Winterspielen aus Südkorea mit Edelmetall zurück. Friedrich holte Doppelgold, Walther Silber im Viererbob
Was für ein Erfolg für Nico Walther (li) und Francesco Friedrich: Die Bobpiloten vom BSC Sachsen Oberbärenburg kehrten im Februar von den Olympischen Winterspielen aus Südkorea mit Edelmetall zurück. Friedrich holte Doppelgold, Walther Silber im Viererbob © Robert Michael
Stephan Radler
Stephan Radler © Egbert Kamprath

Viel Arbeit für den neuen Revierförster

Turbulent war der Start von Stephan Radler, frisch gebackener Leiter im neuen Forstrevier Lehnmühle. „Sturmschäden, Trockenheit und Borkenkäferbefall haben mein erstes Jahr bestimmt.“ 20 000 Kubikmeter Holz galt es aufzuarbeiten. „Zwangsläufig habe ich im Eiltempo jede Ecke meines ausgedehnten Revieres kennengelernt. Trotz allem genieße ich es, ein Stück Heimat mit zu gestalten.“ (SZ/aeh)

Rico Dittrich
Rico Dittrich © Egbert Kamprath

Der Lehnmühlenforscher

Dieser Sommer förderte die Überreste der versunkenen Ortschaft Steinbrückmühle zutage. Das löste nie gekannte Besucherströme aus, die zur Talsperre Lehnmühle pilgerten. Um Wissbegierige mit weiteren Infos zu versorgen, organisierte der Hartmannsdorfer Heimatverein kurzerhand einen Raum für die Talsperren-Ausstellung, die Vereinsmitglied Rico Dittrich mühevoll zusammengetragen hat. (SZ/aeh)

Zoo Dresden
Tierisch was erleben
Tierisch was erleben

Welche spannenden Neuigkeiten gibt es bei Pinguin, Elefant und Co.? Wer wird Tier des Monats? Hier können Sie abstimmen und erfahren mehr über die tierischen Bewohner des Zoo Dresden.

Bianca Braun
Bianca Braun © Frank Baldauf

Mehr Kultur für Glashütte

Im Mehrzweckraum des Glashütter Fiebig-Hauses tagt nicht nur der Stadtrat. Der Raum verwandelt sich auch mal in einen Kinosaal oder einen Treffpunkt für eine Krabbelrunde. Und das liegt an Bianca Braun. Die Reinhardtsgrimmaerin leitet nicht nur das Tourismusbüro, sondern organisiert Treffen und Veranstaltungen. Sie sorgte auch dafür, dass Glashütte wieder ein Stadtfest feiern konnte. (SZ/mb)

 Uwe Ahrendt
 Uwe Ahrendt © Thomas Kretschel

Mehr als nur ein Uhrenmensch

Die Uhrenfirma Nomos Glashütte baut nicht nur schicke Zeitmesser. Ihre Geschäftsführung reagiert – wenn es sein muss – auch auf politische Debatten. Nach den fremdenfeindlichen Demonstrationen in Chemnitz meldete sich Geschäftsführer Uwe Ahrendt zu Wort: „Wir stehen für Weltoffenheit und Toleranz. Und wir wollen vorbauen: Ein Klima von Intoleranz und Rassismus wollen wir bei Nomos Glashütte nicht haben.“ (SZ/mb)

Robert Neßler
Robert Neßler © Ronald Bonß

Bauarbeiter mit glücklichem Händchen

Robert Neßler ist der Glückspilz 2018. Bei der Sanierung vom Vorschloss Lauenstein machte der Bauarbeiter eine ungewöhnliche Entdeckung. Als er am 11. Juli im ehemaligen Wirtschaftshof buddelte, klirrte es. Er schaute im Schutt nach und fand 236 Münzen. Die Geldstücke waren im Dreißigjährigen Krieg unter dem Dielenboden versteckt worden und hatten dort rund vier Jahrhunderte überdauert. Neßler übergab den Schatz dem Osterzgebirgsmuseum und erhielt vom Freistaat einen Finderlohn. (SZ/ks)

Saskia Drechsel
Saskia Drechsel © Egbert Kamprath

Jungphysikerin auf Weltniveau

Saskia Drechsel kam im Juli mit einer Goldmedaille aus Peking zurück. Die Schülerin des Glückauf-Gymnasiums hatte dort mit dem deutschen Team erfolgreich an der Nachwuchs-Weltmeisterschaft der Physiker teilgenommen. Im kommenden Jahr macht sie wieder mit und hofft, sich erneut für die Endrunde in Warschau zu qualifizieren. (SZ/fh)

 Christoph Herbrig
 Christoph Herbrig © Egbert Kamprath

Erfolgreicher Unternehmer

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Sensationsfund in Lauenstein

Sensationsfund in Lauenstein

Bei der Sanierung vom Vorschloss findet ein Bauarbeiter einen Schatz. Der war fast Jahrhunderte gut versteckt.

Seit zehn Jahren steht Christoph Herbrig an der Spitze der gleichnamigen Präzisionsdreherei in Bärenstein. Der heute 35-Jährige hat den Betrieb weiter entwickelt und ausgebaut. Im Herbst 2018 nahm er eine völlig neue Produktionshalle neben dem denkmalgerecht restaurierten Huthaus in Betrieb. Für deren Bau und die Anschaffung neuer Maschinen hat er rund 16 Millionen Euro investiert. (SZ/fh)