merken
Freischalten Dippoldiswalde

Glashütte bekommt einen Wertstoffhof

Mit dem Neubau schafft der Abfallzweckverband Ersatz für die Anlage in Elend, die er aufgeben möchte.

Der Abfallzweckverband ZAOE betreibt im Dippoldiswalder Ortsteil Elend einen Wertstoffhof.
Der Abfallzweckverband ZAOE betreibt im Dippoldiswalder Ortsteil Elend einen Wertstoffhof. © Archiv Egbert Kamprath

Der Abfallzweckverband ZAOE möchte im Glashütter Stadtgebiet einen Wertstoffhof errichten. Das wurde in der Stadtratssitzung am Dienstag bekannt. Die Stadträte hatten gegen die Pläne nichts einzuwenden und billigten die Baupläne sowie eine entsprechende Vereinbarung mit dem ZAOE einstimmig. Damit können die baurechtlichen Grundlagen für die Anlage geschaffen werden.

Der geplante Wertstoff soll den bisherigen im Dippoldiswalder Ortsteil Elend ersetzen. Laut Stadt reiche dort die Kapazitäten nicht mehr aus. Zudem wären Baumaßnahmen notwendig. Diese möchte der Abfallentsorger aber nicht in Angriff nehmen. Stattdessen suchte er nach einem geeigneten neuen Standort und wurde in Cunnersdorf fündig. Dort befindet sich eine ehemalige Deponie, in deren Eingangsbereich der Wertstoffhof auf einer Fläche von 0,67 Hektar entstehen soll. Folgende Wertstoffe sollen dort unter anderem angenommen  werden: Grünabfall, Sperrmüll, Altreifen, Kunststoff- und Metallabfälle, Bauschutt, Kartonagen und Elektrogeräte. 

Klinik Bavaria Kreischa
PERSPEKTIVEN SCHAFFEN – TEAMGEIST (ER-)LEBEN
PERSPEKTIVEN SCHAFFEN – TEAMGEIST (ER-)LEBEN

Wir sind die KLINIK BAVARIA Kreischa - eine der führenden medizinischen Rehabilitationseinrichtungen in Ostdeutschland.

Sowohl der Ortschaftsrat Cunnersdorf als auch der Technische Ausschuss der Stadt Glashütte billigten die Pläne im Grundsatz. Laut Stadt liege es nun am Landratsamt Pirna, das die Nachnutzung befürwortet, die Baugenehmigung zu erteilen. Jedoch gebe es Hürden. Zum einen befindet sich die Fläche im sogenannten Außenbereich und muss nach anderen Kriterien bewertet werden. Zum anderen liegt die Fläche im Landschaftsschutzgebiet Oberes Osterzgebirge. Aus diesem müsste sie entweder ausgegliedert werden, erklärt das Bauamt. Oder aber man befreit diese Fläche von den im Landschaftsschutzgebiet geltenden Schutzbestimmungen. Aufgrund dieser Situation stimmte das Landratsamt zunächst einer vorläufigen Lösung zu. Demnach kann die Fläche für die nächsten vier Jahre als Wertstoffhof genutzt werden. In dieser  Zeit sollen alle baurechtlichen Fragen geklärt werden. Ziel sei die dauerhafte Nutzung der Fläche als Wertstoffhof. 

Mehr Nachrichten aus Dippoldiswalde lesen Sie hier. 

Mehr zum Thema Dippoldiswalde