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So viel kosten Datschengrundstücke

Ein schöner Blick in die Sächsische Schweiz, das wertet ein Erholungsgrundstück auf, wie aktuelle Zahlen beweisen.

Ein schöner Blick in die Sächsische Schweiz wie hier auf den Lilienstein ist den Käufern von Erholungsgärten auch etwas wert, wie die neuen Bodenrichtwerte zeigen.
Ein schöner Blick in die Sächsische Schweiz wie hier auf den Lilienstein ist den Käufern von Erholungsgärten auch etwas wert, wie die neuen Bodenrichtwerte zeigen. © Marko Förster

In Gohrisch und Struppen sind Datschengrundstücke am teuersten im Landkreis, wie aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht für die Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hervorgeht.

Spanne von 5 Euro bis 17 Euro pro Quadratmeter

In Struppen liegt der Bodenrichtwert für Freizeitgärten, wie der offizielle Begriff lautet, bei 17 Euro pro Quadratmeter. Dahinter liegen Gohrisch mit 15 Euro, Pirna und Bannewitz mit 13 Euro und Hohnstein mit 12 Euro. Am niedrigsten sind die Werte in Bad Gottleuba-Berggießhübel und in Glashütte. Dort werden im Schnitt fünf Euro für den Quadratmeter verlangt. Der Durchschnitt im Landkreis liegt bei neun Euro.

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Kleingärten sind deutlich günstiger

Deutlich günstiger sind Kleingärten zu haben. Hier kostet der Quadratmeter im Schnitt drei Euro. Den Spitzenwert von fünf Euro bezahlten Gartenkäufer in Rosenthal-Bielatal, Struppen und Tharandt. Die günstigsten Preise betrugen zwei Euro. Das war in Bahretal, Dohma, Hermsdorf/Erzg., Rathen, Rathmannsdorf, Reinhardtsdorf-Schöna und Sebnitz der Fall. Kleingärten sind in der Nutzung eingeschränkt. Hier gibt es Auflagen, dass tatsächlich Früchte oder Gemüse angebaut werden muss.

224 Kaufverträge ausgewertet

Der Gutachterausschuss beim Landratsamt bekommt von den Notaren alle Kaufverträge. Darunter waren in den vergangenen beiden Jahren 224 Verträge über Gartenverkäufe. Daraus haben die Fachleute die Bodenrichtwerte erarbeitet.

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Allerdings ist die Zahl nicht groß genug, um das Bild etwas detaillierter zu zeichnen. Es gibt nur einen Wert pro Gemeinde. Beispielsweise sind Erholungsgrundstücke an der Talsperre Malter nach SZ-Informationen auch gut bezahlt. Insgesamt kommt Dippoldiswalde aber auf einen Bodenrichtwert von zehn Euro pro Quadratmeter Erholungsland. Der ist aber höher als in den Nachbarkommunen, wo er sich zwischen fünf und acht Euro bewegt. Anzunehmen ist, dass die Malter ihn in die Höhe treibt.

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