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Corona-Hotspots in der Weißeritzregion

Tharandt, Dippoldiswalde und Bannewitz sind die Gemeinden mit den meisten Infizierten im Landkreis. Wie hier die Schulen am Laufen gehalten werden.

Der Regelbetrieb an Schulen soll möglichst bleiben. Anstatt Quarantäne sollen Schulkinder bei einem Corona-Fall in ihrer Klasse intensiv beobachtet und getestet werden.
Der Regelbetrieb an Schulen soll möglichst bleiben. Anstatt Quarantäne sollen Schulkinder bei einem Corona-Fall in ihrer Klasse intensiv beobachtet und getestet werden. © Marko Förster

Die Corona-Inzidenzwerte im Landkreis SOE sind diesen Monat deutlich angestiegen. Ein Schwerpunkt dabei liegt in der Weißeritzregion. In Tharandt verzeichnet das Gesundheitsamt 50 positiv getestete Personen, wie das Landratsamt am Donnerstag informierte. Das ist gemessen an der Einwohnerzahl der höchste Wert im Landkreis. Dahinter folgen Dippoldiswalde mit 111 positiv Getesteten, Bannewitz mit 78 und Klingenberg mit 38 (s. Tabelle).

Viele Jugendliche betroffen

Hier sind vor allem auch viele Jugendliche betroffen. Alle Gymnasien und Oberschulen in diesen Orten haben Fälle, daneben zahlreiche Grundschulen und Kitas.

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Das öffentliche Leben läuft weiter

Auf das öffentliche Leben hat das bisher keine Auswirkungen. „In Bezug darauf gibt es aktuell keine weiteren Einschränkungen. Hier wird eine analoge Verfahrensweise zum Landkreis angestrebt“, teilt das Büro von Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) in Dippoldiswalde mit.

Die Schulen und Kindertagesstätten laufen aktuell alle im Regelbetrieb. „Bei Infektionsfällen trifft das Gesundheitsamt die entsprechenden Anordnungen“, teil die Stadt Dipps weiter mit. Dabei richtet sich das Amt nach einem Leitfaden des sächsischen Sozialministeriums. Dessen Ziel ist, möglichst wenig Kinder bei Corona-Fällen aus den Schulen und Kitas herauszunehmen, damit der Regelbetrieb weiterlaufen kann. Gleichzeitig sollen aber die Infektionen unter Kontrolle bleiben.

Nur noch wenige Kontaktpersonen müssen in Quarantäne

Wenn also ein Schulkind unter zwölf Jahren als Corona-positiv festgestellt wird, dann werden nur noch ungeimpfte Erwachsene, die direkten Kontakt hatten, und das betroffene Kind selbst in Quarantäne geschickt. Der Rest der Klasse muss sich aber eine Woche lang jeden zweiten Tag selbst testen. Ähnlich läuft es in den Kitas.

Bei Kindern, die älter als zwölf Jahre sind, werden auch die Sitznachbarn und Lehrkräfte in Quarantäne geschickt. Wenn aber alle Maske getragen haben und auch sonst die Hygieneregeln eingehalten wurden, reicht es, die Kontaktpersonen zu beobachten.

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