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Neue Zisterne in Neudörfel

Auch in den kleinen Ortsteilen kann es zu Bränden kommen. Damit die schnell bekämpft werden können, investiert Glashütte in Wassertanks.

Von Schlottwitz aus wurde die neue Löschwasserzisterne nach Neudörfel geliefert.
Von Schlottwitz aus wurde die neue Löschwasserzisterne nach Neudörfel geliefert. © Stadt Glashütte

Die Stadt Glashütte hat den Brandschutz in Neudörfel verbessert. In den vergangenen Wochen wurde hier eine Löschwasserzisterne errichtet. Die Arbeiten sind nun beendet worden, informiert Bürgermeister Markus Dreßler (CDU). Für den Notfall stehen der Feuerwehr nun 50 Kubikmeter Löschwasser zur Verfügung.

Obwohl das Vorhaben vom Umfang her überschaubar war, sei es eine Herausforderung für Planer und Bauamt gewesen. Denn das Grundstück, auf dem die Zisterne eingebaut werden sollte, war nicht leicht zu erschließen. Es liegt am Hang, der Untergrund ist felsig und die Zufahrt schmal. Die Stadt prüfte deshalb verschiedene Varianten und entschied sich letztlich, einen Behälter aus Betonfertigteilen mit Folienabdichtung zu errichten.

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Mit einen Kran wurden die Betonteile in das Neudörfler Erdreich gelassen.
Mit einen Kran wurden die Betonteile in das Neudörfler Erdreich gelassen. © Stadt Glashütte

Den Auftrag dazu sicherte sich die Firma Drebau aus dem Wilsdruffer Ortsteil Kleinopitz. Sie gab mit 118.700 Euro das wirtschaftlichste Angebot ab. Errichtet wurde nicht nur die Zisterne, sondern auch eine Stellfläche für Feuerwehrfahrzeuge, die nachts beleuchtet wird. Neu gestaltet wurde der Wandertreff, der vom Ortsverein errichtet worden war und der sich oberhalb der jetzigen Entnahmestelle befand. Der Wandertreff wurde an gleicher Stelle integriert. Das Holz für die neue Sitzbank wurde vom Baubetrieb gesponsort. Die Neudörfler Firma Orlob-Naturstein möchte hier auf eigene Kosten bis Ende November eine Tischplatte aufstellen.

So sah die fast fertige Löschwasserzisterne kurz vor dem Abdecken aus.
So sah die fast fertige Löschwasserzisterne kurz vor dem Abdecken aus. © Stadt Glashütte

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"Die Arbeiten wurden durch die Firma Drebau zur vollsten Zufriedenheit und im Sinne des Auftraggebers, der Stadt Glashütte, ausgeführt", heißt es aus dem Bauamt. Inzwischen gab es den ersten Test an der Anlage durch der Feuerwehr. Laut Bauamt habe das sehr gut funktioniert. Die Zisterne wurde zu 100 Prozent von der Stadt Glashütte finanziert, da es gegenwärtig keine Förderprogramme dafür gibt, so Dreßler.

Mit der Zisterne in Neudörfel verfügt Glashütte über zehn solcher Anlagen. Eine weitere ist in Planung. Diese soll in Schlottwitz errichtet werden.

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