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Schmiedeberg: O2-Mobilfunk fällt bis auf Weiteres aus

Am Mittwoch ist die SZ-Redaktion auf Rädern in Schmiedeberg. Das Anliegen eines Schmiedebergers konnte aber nicht so lange warten.

Von Franz Herz
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Unser Archivbild zeigt im Vordergrund Schloss Naundorf und dahinter den Funkmast, auf dem auch die O2-Antennen montiert sind, die seit Wochen nicht mehr funktionieren.
Unser Archivbild zeigt im Vordergrund Schloss Naundorf und dahinter den Funkmast, auf dem auch die O2-Antennen montiert sind, die seit Wochen nicht mehr funktionieren. © Archiv/Egbert Kamprath

Wann die Menschen mit einem O2-Vertrag in Schmiedeberg wieder übers Handy telefonieren können ist momentan völlig offen. Seit Mitte September funktionieren die O2-Mobilfunkantennen in Schmiedeberg-Naundorf nicht mehr.

Der Telefonica-Konzern, der das O2-Netz betreibt, hat am Montagabend auf die Anfrage geantwortet, die sächsische.de am Donnerstag gestellt hat. Trotzdem bleibt der Fall rätselhaft. Telefonica-Sprecher Jörg Borm schreibt: „Nach einem technischen Defekt, der jedoch nicht im Zusammenhang steht mit einem Stromausfall im Raum Dresden, wird die alte Anlage nunmehr vollständig modernisiert.“ Was es allerdings für ein Defekt ist, lässt er offen.

Mit der Modernisierung seien zugleich Vorbereitungen für die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G im Raum Naundorf/Schmiedeberg verbunden. „Im Zuge dessen bitten wir um Verständnis, dass wir zum heutigen Zeitpunkt (noch) keinen konkreten Zeitpunkt für die Anschaltung der 5G-Versorgung nennen können“, teilt er weiter mit.

Das gleiche Hinhaltespiel wie seinerzeit in Rabenau

Der Ausbau für 5G wäre der zweite Schritt. Viele O2-Nutzer wären schon froh, wenn das bisherige Mobilfunknetz als erster Schritt wieder funktionieren würde.

Telefonica spielt also wieder ein ähnliches Spiel wie schon vor einigen Jahren, als sie in Rabenau ihre Antenne umverlegte und dafür mehrere Wochen gebraucht hatte. Sächsische.de wird sich bei Telefonica regelmäßig nach dem Stand der Dinge erkundigen und auch danach, ob die O2-Kunden eine Entschädigung oder Kostennachlass für den Ausfall bekommen.

Redaktion auf Rädern am Mittwoch in Schmiedeberg

Das Problem mit dem Mobilfunkausfall hat Markus Geiger an sächsische.de herangetragen im Vorfeld unseres Termins mit der Redaktion auf Rädern in Schmiedeberg.

SZ-Geschäftsführer Domokos Szabó (links) und Reporter Franz Herz haben schon mal das SZ-Mobil auf dem Dippser Marktplatz getestet.
SZ-Geschäftsführer Domokos Szabó (links) und Reporter Franz Herz haben schon mal das SZ-Mobil auf dem Dippser Marktplatz getestet. © Egbert Kamprath

Dieser findet am Mittwoch, 3. November von 15 Uhr bis 18 Uhr auf dem Lutherplatz in Schmiedeberg statt. SZ-Redakteur Franz Herz wird dann mit dem Redaktionsbus vor Ort sein und Sie sind ihm mit ihren Anliegen und Themen herzlich willkommen. Es muss ja nicht gleich ein wochenlanger Telefonausfall sein…