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Treibjagd im Osterzgebirge: Dascha geht steil

Der Wald wird immer dichter. Um Wild aufzutreiben, sind Hunde unentbehrlich. Ein kleiner Dackel mischt den Bärenfelser Spitzberg auf.

Von Jörg Stock
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"Die Jagd wird weiblicher." Kristina Funke und ihre Dackeldame Dascha erklimmen den Ansitz auf dem Bärenfelser Spitzberg. Gleich geht das Treiben los.
"Die Jagd wird weiblicher." Kristina Funke und ihre Dackeldame Dascha erklimmen den Ansitz auf dem Bärenfelser Spitzberg. Gleich geht das Treiben los. © Egbert Kamprath

Dascha bellt. 66 Laute die Minute. Wir hören es nicht, aber die App auf dem Handy zählt mit, dank Sensor an Daschas Halsband. Kreuz und quer zieht der Hund seine Spur übers Display, auf einem Fleck jenseits der Kuppe. Da ist was im Busche, sagt Kristina Funke, womöglich Rotwild. Große Hirsche lassen sich von kleinen Dackeln nur schwer beeindrucken. Aber Dascha ist hartnäckig. "Irgendwann verlieren sie die Nerven."

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