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Wasserzähler ablesen ist kein Spaß

Franz Herz über die Einigung in Dippoldiswalde.

© Dietmar Thomas

Es ist schön, wenn sich jetzt in Dipps und Rabenau Abwasserbetrieb und Trinkwasserbetrieb einigen, dass sie mit einer Zählerablesung im Jahr zufrieden sind. Denn sie sind ohnehin beide im Auftrag der Städte und Gemeinden unterwegs. Da kann es doch nicht sein, dass die Linke nicht wissen will, was die Rechte tut und das Ganze auf Kosten der Bürger. Denn zweimal ablesen ist teurer als einmal ablesen und die Ergebnisse austauschen.

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Und was all die Behörden dabei außer Acht gelassen haben, was auch in der Diskussion im Dippser Ausschuss keine Rolle spielte, ist der Aufwand für den Hausbesitzer. Er muss die Post vom Abwasserbetrieb lesen, zum Zähler gehen, diesen ablesen und die Karte ausfüllen. Die wiederum muss er zum Briefkasten tragen. Das macht keiner zum Spaß. Unter einer Viertelstunde Zeitaufwand ist das nicht möglich, in schwierigeren Fällen kann deutlich mehr daraus werden. Das betrifft in Dippoldiswalde rund 3.200 Zähler.

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Rechnet man eine halbe Stunde Aufwand und setzt einen Stundenlohn von zehn Euro an, dann sind schon das 8.000 Euro unnötiger Aufwand. Es ist unverständlich, dass es im 21. Jahrhundert überhaupt noch Orte gibt in der Region, wo die Bürger zweimal im Jahr zum Ablesen derselben Wasseruhr geschickt werden.

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