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Hartha: Wieder Sonnenschein im "Sunshine“

Im ehemaligen Hort an der Harthaer Sonnenstraße startet die Jugendarbeit. Noch ist aber einiges zu erledigen.

Harthaer Kinder und Jugendliche freuen sich, dass sie die Jugend-Freizeiteinrichtung „Sunshine“ in Hartha wieder besuchen können.
Harthaer Kinder und Jugendliche freuen sich, dass sie die Jugend-Freizeiteinrichtung „Sunshine“ in Hartha wieder besuchen können. © Dietmar Thomas

Hartha. Ab der nächsten Woche will das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) die Arbeit in der Jugend-Freizeiteinrichtung „Sunshine“ an der Sonnenstraße in Hartha aufnehmen.

Beim Tag der offenen Tür am Freitag konnten sich zukünftige Nutzer einen ersten Eindruck verschaffen. In den vergangenen Wochen ist viel passiert, auch wenn noch nicht alles fertig ist. „Das Haus ist betriebsfertig. Wir hatten Unterstützung vom Bauhof der Stadt, einigen Firmen und Privatpersonen“, sagte Ronny Kriz, Bereichsleiter des BSW Muldental.

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So wurden die Außenanlagen auf Vordermann gebracht, Spielgeräte, eine Tischtennisplatte und ein Tischkicker aufgestellt. „Mit den Kindern und Jugendlichen wollen wir die weitere Gestaltung beraten“, so Kriz. So könnten gemeinsam Palettenmöbel gebaut und eine Grillecke eingerichtet werden.

Auf Wünsche der Kinder eingehen

Zunächst werden dreimal in der Woche offene Treffs angeboten, ab der vierten Ferienwoche gibt es ein Ferienprogramm. Mitarbeiterin Christin Woitschach hat einige Vorschläge parat. „Wir werden die Erlebnisgärtnerei in Tanndorf besuchen und eine Stadtrallye durch Hartha veranstalten“, blickt sie voraus.

Aber auch Kinoabende und Besuche im Freibad sind geplant. „Wir wollen auf die Wünsche der Kinder und Jugendlichen eingehen. Sie sollen kein Programm vorgesetzt bekommen, sondern es selbst mit entwickeln“, sagte Ronny Kriz.

Überhaupt soll das Miteinander im Vordergrund stehen. „Wir sehen das künftige Kinder- und Jugendhaus als einen Ort des Miteinanders, hier sollen sich Persönlichkeiten entwickeln, sowohl individuelle Bedürfnisse ihren Platz finden als auch gemeinsame Ziele erreicht werden“, sagte Ronny Kriz.

Weitere Fachkraft soll eingestellt werden

Der Bereichsleiter kann sich durchaus Synergieeffekte der Kinder- und Jugendeinrichtungen in Colditz und Hartha vorstellen. Das könnten Konzertbesuche oder Ausfahrten sein. Kriz hat da jetzt schon viele Ideen.

Für Hartha will das BSW eine weitere Fachkraft einstellen. Doch bis dahin sollen schon mit Schulen und Vereinen oder anderen Institutionen die ersten Gespräche über eine Zusammenarbeit geführt worden sein.

Im Februar hatten die Harthaer Stadträte mit großer Mehrheit beschlossen, dass das BSW die Trägerschaft für die Jugendarbeit in der Stadt übernehmen soll. Das Bildungs- und Sozialwerk ist seit 1990 ein freier gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe und hat etwa 120 Mitarbeiter für unterschiedliche soziale Projekte und Bildungsmaßnahmen. (DA/mit je)

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