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Döbeln

CDU hat ein neues Bürgerbüro

Dreimal in der Woche soll das Ladenlokal am Obermarkt geöffnet sein.

Peter Jahr (von links), Sven Liebhauser, Ingo Kutsch und Rudolf Lehle haben das Bürgerbüro in Döbeln eröffnet.
Peter Jahr (von links), Sven Liebhauser, Ingo Kutsch und Rudolf Lehle haben das Bürgerbüro in Döbeln eröffnet. © Dietmar Thomas

Döbeln. Die CDU hat ein neues Bürgerbüro am Obermarkt aufgemacht. Über Jahre gab es ein Büro in einem Geschäftshaus an der Zwingerstraße, das aber geschlossen wurde, als die CDU das Landtagsmandat an die AfD abgeben musste. „Es hatte seit vielen Jahren Diskussionen um das Bürgerbüro gegeben. Es hatte keine sehr zentrale Lage und war nicht behindertengerecht“, sagte Sven Liebhauser, Döbelns Oberbürgermeister und Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes, der als Landtagsabgeordneter einer der letzten Nutzer des alten Büros war. 

Das neue Büro in einem Ladenlokal liegt im Haus Obermarkt 8, hat seinen Eingang aber zur Straße des Friedens. Hauptmieter ist der Europaabgeordnete Peter Jahr. Beteiligt sind auch die Bundestagsabgeordnete Veronica Bellmann, der CDU-Ortsverband, die Stadtratsfraktion und der Kreisverband, sagte Liebhauser.

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Regelmäßige Gespräche

„Wir haben in der Politik viel zu erklären und müssen offen sein für die Bürger. Wir sind nun mal Menschen und brauchen den Kontakt“, sagte Peter Jahr. Er will in dem Büro regelmäßig mit Bürgern reden, in der Regel aber nach Absprache. Es habe sich herausgestellt, dass daraus meist ein regelmäßiger Rhythmus wird, sagte Jahr. Sein Hauptbüro unterhält der Europaabgeordnete in Burgstädt.

Das Bürgerbüro soll immer dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr für die Bürger offen sein. Der Döbelner CDU-Fraktionschef Rudolf Lehle will einmal in der Woche im Büro Bürger empfangen. „Man kann zuhören, man kann beraten, man kann vermitteln“, sagte er.

 Auch Oberbürgermeister Liebhauser, der darüber hinaus eigene Bürgersprechstunden im Rathaus abhält, will regelmäßig im Bürgerbüro zu sprechen sein. „Einmal im Monat als Kreisrat mit Hans-Joachim Egerer und Ingo Kutsch, wenn die Bürger Interesse an Kreisthemen haben“, sagte er.

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