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Gasexplosion in Döbeln: Ist das Haus zu retten?

Durch die Wände des Hauses ziehen sich zentimeterbreite Risse. Zur Begutachtung der Schäden sind erst einmal umfangreiche Vorarbeiten nötig.

Von Jens Hoyer
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Wolfgang Müller, Eigentümer des Hauses Schillerstraße 33, steht in einer Wohnung im Erdgeschoss an einer Wand, die durch die Explosion vom Hausflur nach innen gedrückt und beschädigt wurde. Diese Schäden werden jetzt von einem Experten begutachtet.
Wolfgang Müller, Eigentümer des Hauses Schillerstraße 33, steht in einer Wohnung im Erdgeschoss an einer Wand, die durch die Explosion vom Hausflur nach innen gedrückt und beschädigt wurde. Diese Schäden werden jetzt von einem Experten begutachtet. © Dietmar Thomas

Döbeln. Das neue Jahr war noch keine drei Tage alt, da erschütterte eine Explosion das Haus Schillerstraße 33, als ausgeströmtes Gas in einer Wohnung im Erdgeschoss verpuffte. Ein Regen aus Glassplittern und Grünpflanzen fegte über die Straße. Ein vorbeifahrender Autofahrer wurde leicht verletzt. Ein Hausbewohner in der Etage darüber bekam in seiner Wohnung einen Glassplitter ins Bein, knapp neben der Schlagader, wie er erzählte. Mit einer Notoperation retteten ihm die Ärzte das Leben. Er sei deswegen immer noch krank, sagt der 56-Jährige, der im Nachbarhaus untergekommen ist.

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