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Döbeln

Grundschüler weihen neue Reckanlage ein

Für das neue Sportgerät haben viele Waldheimer Geld gegeben. Es wurde teurer als zuerst geplant.

Lehrerin Laura Polster (links) hat mit ihren Schülern und mit Robert Heidrich und Isabel Zschunke von der Filiale Waldheim der Sparkasse Döbeln die neue Reckanlage an der Grundschule eingeweiht.
Lehrerin Laura Polster (links) hat mit ihren Schülern und mit Robert Heidrich und Isabel Zschunke von der Filiale Waldheim der Sparkasse Döbeln die neue Reckanlage an der Grundschule eingeweiht. © Lutz Weidler

Waldheim. Die Grundschule Waldheim ist eine „Bewegte Schule“. Darauf wird schon auf einem Schild am Eingang hingewiesen. Das Konzept wird dort täglich umgesetzt. Nun können sich die knapp 300 Schüler in der Hofpause noch mehr bewegen. Die neue Reckanlage ist durch den Tüv freigegeben worden.

„Wir sind tatsächlich in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt, weil wir keinen Schulhof im eigentlichen Sinne haben“, sagt Lehrerin Laura Polster, die das Projekt maßgeblich begleitet hat. In den Hofpausen können sich die Kinder lediglich auf dem Platz vor dem Schulgebäude aufhalten, dort Ball spielen oder Seilspringen.

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An der neuen Reckanlage, die in dem kleinen Park oberhalb des Platzes aufgebaut worden ist, haben die Mädchen und Jungen nun eine weitere Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Die Anlage soll auch für den Sportunterricht genutzt werden.

Insgesamt 76 Unterstützer für Schulhofgestaltung

Dass die Anschaffung der Reckanlage überhaupt möglich wurde, ist vielen Waldheimer Eltern, Lehrern und Firmen zu verdanken. Mithilfe eines von der Kreissparkasse Döbeln unterstützten Crowdfunding-Projekts sind insgesamt 4.030 Euro zusammengekommen.

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„Das eigentlich anvisierte Ziel von 2.600 Euro war innerhalb kürzester Zeit erreicht. Damit hatten wir gar nicht gerechnet“, so Laura Polster. Die Aktion lief im April dieses Jahres für zwei Wochen. Insgesamt 76 Unterstützer haben sich beteiligt. Die Kreissparkasse steuerte allein 500 Euro bei.

Fallschutzplatten wurden ausgelegt

Die Schulleitung ist froh darüber, dass so viel Geld zusammengekommen ist. Um alle Sicherheitsbestimmungen zu erfüllen, musste der Untergrund mit sogenannten Fallschutzplatten ausgelegt werden.

Auch eine kleine Stützmauer hinter dem Reck benötigte eine Schutz-Abdeckung, damit sich niemand verletzt, so dass der gespendete Betrag nun voll aufgebraucht worden ist. Wie geplant, wurde das Geld auch für Markierungen für Hüpfspiele auf dem Platz vor der Schule verwendet.

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