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Platz für 20 neue Grundstücke in Ostrau

Die Gemeinde ebnet den Weg für ein neues Wohnbaugebiet. Das liegt sogar neben einem kleinen Stück Wald.

Auf dem Areal parallel zum Eichenweg soll ein neues Wohnbaugebiet entstehen.
Auf dem Areal parallel zum Eichenweg soll ein neues Wohnbaugebiet entstehen. © Dietmar Thomas

Ostrau. Immer wieder haben sich in vor allem junge Leute in der Gemeindeverwaltung Ostrau nach Grundstücken erkundigt, um Eigenheime zu bauen. Deshalb soll die vorhandene Wohnbebauung im Bereich Eichenweg/Fasanenweg in Ostrau erweitert werden.

Um das etwa 15.000 Quadratmeter große Gebiet, das bisher Ackerland ist, erschließen und bebauen zu können, wird ein Bebauungsplan benötigt.

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Einen Beschluss zur Aufstellung eines solchen hatten die Gemeinderäte im Dezember vergangenen Jahres gefasst. Im August vergaben die Räte nun den Auftrag zur Erstellung des Bebauungsplans an das Planungsbüro Planet aus Kemmlitz. Das stellte einen Entwurf auf, der bei den Räten Zustimmung fand.

Nun können die Träger öffentlicher Belange, dazu gehören, Energieversorger, Wasserversorger und der Abwasserzweckverband, ihre Stellungnahme dazu abgeben. Mit einigen von ihnen habe es bereits Abstimmungsgespräche gegeben“, so Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).

Gemeinde verhandelt mit Privateigentümer

Im „Wohngebiet Eichenweg“ sollen etwa 20 Eigenheime entstehen. Die jeweiligen Grundstücke haben eine Größe von 750 bis 950 Quadratmetern. Ein Teil der Fläche gehört der Gemeinde, ein Teil ist privat. Die Gemeinde sei gerade dabei mit dem Privateigentümer über den Kauf beziehungsweise den Tausch zu verhandeln, so Schilling zur Ratssitzung. Er geht davon aus, dass das Verfahren bis Ende des Jahres abgeschlossen ist.

Zwischen den bereits vorhandenen Eigenheimen am Eichenweg und dem neuen Wohnbaugebiet liegt ein etwa neun Meter breiter Grünstreifen. „Auf diesem ist die Begrünung teilweise so hoch gewachsen, dass der Bereich als Wald eingestuft wird und wir einen Weg zur Bewirtschaftung anlegen müssen“, sagte der Bürgermeister.

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Im geltenden Flächennutzungsplan ist das gesamte Gebiet als Gewerbegebiet angedacht. Allerdings ist dies im Bereich unterhalb der Talstraße nie vollzogen worden. Mit der Aufstellung als Bebauungsplan wären die früher gefassten Pläne zur Erweiterung des Gewerbegebietes hinfällig, so Schilling. Allerdings sei es aufgrund der Gegebenheiten auch unrealistisch, dass sich an dieser Stelle Gewerbe ansiedelt.

Noch müssen sich die Gemeinderäte einigen, welcher Bauträger das Wohnbaugebiet erschließen soll.

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