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Schlägerei beschäftigt Leisniger Stadträte

Bürgermeister Tobias Goth (CDU) spricht von einem Gewaltakt. Der dürfte auch noch rechtliche Konsequenzen haben.

Zu Beginn des Leisniger Spendenlaufes Anfang September hat es gewalttätige Auseinandersetzung gegeben. Bürgermeister Tobias Goth (CDU) verurteilte diese Gewalttat jetzt.
Zu Beginn des Leisniger Spendenlaufes Anfang September hat es gewalttätige Auseinandersetzung gegeben. Bürgermeister Tobias Goth (CDU) verurteilte diese Gewalttat jetzt. © SAE Sächsische Zeitung

Der Spendenlauf des Hospizvereins „Lebenszeit“ ist eine tolle Sache – eigentlich. In diesem Jahr hat eine Schlägerei zu Beginn die Aktion überschattet.

Darauf kam Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth (CDU) eingangs der Stadtratssitzung am Donnerstagabend zurück. Wie er darstellte, mussten Unterstützer und Zuschauer des Laufes mit ansehen, wie zwei Personen zusammengeschlagen, ihnen gegen Körper und Kopf getreten wurde.

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Staatsanwaltschaft ermittelt

Der Rathauschef bezeichnete dies als einen Gewaltakt, „der nicht hinnehmbar ist und den wir als Stadträte entschieden ablehnen und verurteilen“, so Goth.

Nach seinen Informationen ermittle die Staatsanwaltschaft in dieser Sache. Wie er weiter sagte, soll es sich bei den bei Geschädigten um Personen gehandelt haben, die zu den Anmeldern der Montagskundgebungen auf dem Leisniger Markt gehört haben.

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