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Weshalb die Erinnerung an eine strenge Lehrerin in Hartha positiv ist

Bei einem Klassentreffen staunen ehemalige Schüler über die moderne Oberschule und über ihre Klassenkameraden.

Von Cathrin Reichelt
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Beim Treffen ihrer ehemaligen Oberschulklasse in Hartha haben die einstige Klassenlehrerin Ingrid Dörner (vorn links) und ihre ehemalige Schülerin Elke Kunze Klassenfotos dabei.
Beim Treffen ihrer ehemaligen Oberschulklasse in Hartha haben die einstige Klassenlehrerin Ingrid Dörner (vorn links) und ihre ehemalige Schülerin Elke Kunze Klassenfotos dabei. © Dietmar Thomas

Hartha.Ingrid Dörner sei eine relativ strenge Lehrerin gewesen, sagt Arnulf Wagner, einer ihrer ehemaligen Schüler. Aber gerade deshalb hätten diese in ihrem Mathematik- und Chemieunterricht viel gelernt.

Jetzt haben sie sich wiedergesehen – die heute 81-jährige Lehrerin und die Schüler, die sie von der siebten bis zur zehnten Klasse in der Georgi-Dimitroff-Oberschule auch als Klassenleiterin geführt hat. Die Freude sei auf beiden Seiten große gewesen.

20 der einst 28 Schüler waren zu dem ganz besonderen Klassentreffen gekommen. Vor 60 Jahren wurden sie eingeschult und vor 50 Jahren haben sie die Schule wieder verlassen. Grund genug, sich noch einmal dort umzusehen.

„Es ist viel gemacht worden“, so Wagner. Besonders beeindruckt seien er und seine ehemaligen Klassenkameraden von den interaktiven Tafeln und dem modernen Chemiekabinett gewesen.

Viele sind in Hartha geblieben

Das Schwimmbad habe eigentlich nicht auf dem Besichtigungsprogramm gestanden. Aber das Interesse sei so groß gewesen, dass die Gruppe auch dort einen Blick hineinwarf. Denn die Meisten hätten in dem kleinen Bad die Grundelemente des Schwimmens erlernt.

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Gemütlich wurde es später in der Gaststätte Hundsnase in Hoyersdorf. Bilder halfen, die Erinnerung aufzufrischen. Und es stellte sich heraus, dass es in der Klasse drei Pärchen gab, die bis heute zusammengeblieben sind.

Außerdem wohnen von den 28 Schülern 17 noch immer in Hartha und alle anderen in Ostdeutschland. Den weitesten Weg zum Klassentreffen hatte ein einstiger Mitschüler aus Bad Salzungen.