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Roßwein: So geht es in Kita und Grundschule weiter

Die Aufträge für die Schule sollen im nächsten Stadtrat vergeben werden. Das ist jedoch nicht für alle Gewerke möglich.

Von Frank Korn
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Die Grundschule „Am Weinberg“ soll spätestens im Oktober 2023 wieder genutzt werden können.
Die Grundschule „Am Weinberg“ soll spätestens im Oktober 2023 wieder genutzt werden können. © Dietmar Thomas

Roßwein. Die Sanierung der Grundschule „Am Weinberg“ in Roßwein läuft schon seit einigen Jahren. Jetzt ist der nächste Bauabschnitt in Vorbereitung.

Aufgrund der hohen Bausumme ist ein europaweites Ausschreibungsverfahren erforderlich gewesen. Das ist im November des vergangenen Jahres abgeschlossen worden. „Jedoch liegen keine Angebote für die Außenanlagen und den Fahrstuhl vor“, sagte Bauamtsleiter Dirk Mehler. Für diese Lose werde es deshalb eine erneute Ausschreibung geben müssen. Diese könne jedoch aufgrund der Summe im beschränkten Verfahren ohne Teilnehmerwettbewerb erfolgen.

Für die Objektplanung, Heizung-Lüftung-Sanitär und Tragwerksplanung können die Aufträge am 3. Februar zur Stadtratssitzung vergeben werden. Mehler geht davon aus, dass in spätestens zwei Monaten die Genehmigungsplanung steht, sodass der Bauantrag gestellt werden kann.

Baustelle ruht

Parallel dazu würden die Leistungsverzeichnisse erarbeitet. „Ich hoffe, dass wir im Sommer weiterbauen können“, so der Bauamtsleiter. Derzeit ruhe die Baustelle. Zuletzt waren die Regenfallrohre und die Heizung gebaut worden. „Optimistisches Ziel ist es, dass wir in den Sommerferien 2023 zurückziehen“, so Mehler.

Es komme aber auch darauf an, wie sich der Markt hinsichtlich der Materialbeschaffung entwickle. Spätestens in den Oktoberferien solle das Projekt aber abgeschlossen sein.

Die Sanierung der Kita Bussibär muss bis Ende Juni 2023 abgeschlossen sein.
Die Sanierung der Kita Bussibär muss bis Ende Juni 2023 abgeschlossen sein. © Dietmar Thomas

Für die Arbeiten in der Kita Bussibär war ebenfalls eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Der Bauantrag ist bereits gestellt. „Im April könnten die Planungsleistungen im Stadtrat vergeben werden“, so Dirk Mehler. Die Stadt hatte die Verlängerung der Förderperiode beantragt. Dies sei bis zum 30. Juni 2023 bewilligt worden.

Im Ausweichquartier im alten Amtsgericht an der Döbelner Straße sei das Außengelände gestaltet worden. So wurden Spielgeräte und ein Sandkasten eingebaut sowie das Gelände eingezäunt.