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Anerkennung für den Gegner

Der Roßweiner SV gibt gegen den SV Ostrau die ersten Punkte ab. Döbeln, Leisnig und Hartha verbuchen jeweils Siege.

Der Roßweiner Max Zimmermann liegt bei diesem Kopfball förmlich quer in der Luft. Ostraus Marcus Hausmann kann da nur hinterherschauen.
Der Roßweiner Max Zimmermann liegt bei diesem Kopfball förmlich quer in der Luft. Ostraus Marcus Hausmann kann da nur hinterherschauen. © Dietmar Thomas

Der Roßweiner SV hat in der Fußball-Kreisoberliga beim 2:2 im Lokalderby gegen den SV Ostrau 90 die ersten Punkte eingebüßt.

Roßweins Trainer Jörg Soujon gab zu, dass er fest mit einem Sieg seiner Mannschaft gerechnet hatte. Nach dem Spiel zollte er dem Gegner Anerkennung. „Die Ostrauer haben einige Spieler ersetzen müssen, haben sich aber den Punkt mit großem Willen verdient“, sagte Soujon. Der Ostrauer Trainer Mathias Donath war stolz auf seine Truppe, fand aber doch einen kleinen Wermutstropfen. „Es ist schade, dass der Schiedsrichter nicht immer auf der Höhe war und auf beiden Seiten für Unmut sorgte“, so Donath.

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Torschützen treffen jeweils doppelt

Michal Brnicky schoss die Gäste nach fünf Minuten in Führung. Nur wenig später erzielte Toni Messner den Ausgleich. Die Ostrauer monierten zuvor ein Foulspiel an Marcus Hausmann, aber der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. 

Die beiden Torschützen trafen auch nach der Pause. Zunächst legte Brnicky vor, fünf Minuten später glich Messner aus. Danach hatten beide Teams Chancen zum Siegtreffer. Ein Kopfball von Benjamin Brambor landete nur auf der Querlatte. Auf der Gegenseite parierte RSV-Torhüter Torsten Jentzsch nach einem Schuss von Toni Müller glänzend.

Sieg hebt Stimmung beim Teamabend

Für den Döbelner SC war der 2:0-Erfolg gegen Blau-Weiß Deutzen nicht nur verdient, sondern auch wichtig. „Für den Abend hatten wir einen Mannschaftsabend geplant. Da war der Sieg für die Stimmung natürlich viel wert“, sagte Trainer Thomas Henschel. Da einige Spieler fehlten, habe er eine sehr junge Truppe aufs Feld geschickt.

Das Durchschnittsalter sank noch einmal, als David Gerold kurz vor der Pause verletzt ausgewechselt werden musste. Die Deutzener kamen nur selten zu Torchancen. In der ersten Halbzeit hätten die Gastgeber fast einen Gegentreffer kassiert, doch André Wagner klärte vor der Torlinie.

Harthaer Konter sitzen

Der BC Hartha sorgte mit dem 5:1-Sieg gegen Großsteinberg für Aufsehen. „Der Erfolg ist zu hoch ausgefallen, aber natürlich freuen wir uns, dass unser Konzept aufgegangen ist“, sagte Trainer Martin Scheidig. Die Harthaer setzten auf Konter und nutzten ihre Chancen konsequent. Die Großsteinberger übten viel Druck aus, konnten aber nur einmal jubeln.

Ein Treffer reicht für Leisnig

Der VfB Leisnig gewann mit 1:0 bei Blau-Weiß Bennewitz. „Ein hart erkämpfter Sieg, den wir dank mehrerer starker Paraden von Joel Eigenwillig eingefahren haben“, sagte Trainer Rico Meister. Die Gastgeber vergaben einen Elfmeter und verzeichneten einen Lattentreffer. „Ein Remis wäre auch okay gewesen“, so Meister.

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