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Döbeln

Appell an die Fans

Beim Lokalderby zwischen VfB Leisnig und Döbelner SC werden viele Zuschauer erwartet. Auf deren Disziplin setzen beide Vereine.

Zum Saisonauftakt hat der VfB Leisnig (rote Trikots) das Derby beim BC Hartha gewonnen. Nun geht es gegen den Döbelner SC.
Zum Saisonauftakt hat der VfB Leisnig (rote Trikots) das Derby beim BC Hartha gewonnen. Nun geht es gegen den Döbelner SC. © Dietmar Thomas

Leisnig. Nach BC Hartha gegen VfB Leisnig und BC Hartha gegen SV Ostrau steht am vierten Spieltag der Fußball-Kreisoberliga ein weiteres Lokalderby auf dem Plan: Der VfB Leisnig empfängt den Döbelner SC.

Die Vorfreude beim Leisniger Trainer Rico Meister ist aber etwas gedämpft. „Durch die Verletzungen in den vergangenen Spielen sowie Urlaub ist unser Kader ziemlich geschrumpft und wir sind weit davon entfernt in Bestbesetzung antreten zu können“, sagte Meister. Dennoch wolle sein Team gegen einen eingespielten und gut gestarteten Gegner am Ende nicht mit leeren Händen dastehen, auch wenn die Döbelner favorisiert seien. 

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Große Zahl von Zuschauern erwartet

Thomas Henschel, Trainer des Döbelner SC, kann dagegen personell aus dem Vollen schöpfen. „Wir sind gut in die Saison gestartet und wollen das Spiel gewinnen“, gibt er sich selbstbewusst.

Da bei dieser Begegnung eine große Zahl von Zuschauern erwartet wird, setzen beide Vereine auf die Disziplin der Fans. Dazu gehört auch, dass zumindest am Einlass und am Imbissstand eine Mund-Nase-Bedeckung getragen wird. „In diesen Bereichen lässt sich der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten. Deshalb ist diese Maßnahme erforderlich“, sagte VfB-Präsident Jörg Lippert.

Der SV Ostrau 90 ist bisher noch ohne Niederlage. In das Heimspiel gegen den SV Tresenwald Machern geht Trainer Mathias Donath allerdings mit einer Portion Pessimismus. „Gegen diesen Kontrahenten haben wir in den letzten vier Begegnungen kein Tor geschossen, drei davon gingen verloren“, sagte Donath. Bei bisher zwölf Toren in drei Spielen sollte jedoch für die Ostrauer mehr als eine Nullnummer machbar sein.

Roßwein muss Innenverteidigung ersetzen

Was ist für den BC Hartha beim SV Blau-Weiß Deutzen drin? Trainer Martin Scheidig hofft, „dass der Knoten endlich platzt und wir etwas mitnehmen können.“ Im Gegensatz zu den vergangenen Wochen sei der Kader diesmal fast komplett. Deutzen hat bisher zwei Punkte auf der Habenseite, sodass zumindest ein Teilerfolg für die BC-Elf möglich scheint.

Spitzenreiter Roßweiner SV geht beim FSV Alemannia Geithain als Favorit ins Spiel. „Bei einer Mannschaft, die nur einen Punkt aus drei Spielen geholt hat, müssen wir diese Rolle annehmen“, sagte Trainer Jörg Soujon. Allerdings muss er für die Innenverteidigung eine Lösung finden. Toni Messner ist nach einer Roten Karte gesperrt, David Renner fällt verletzt aus.

Erstes Heimspiel für Niederstriegis

In der Kreisliga A Staffel Ost darf sich der SV Grün-Weiß Niederstriegis nach dem Spielausfall gegen Zschadraß vor zwei Wochen endlich vor heimischem Publikum präsentieren. Gegner ist der FSV 1921 Brandis, der bisher ein Spiel gewann und eins verlor. Die Gastgeber werden alles daran setzen, die ersten drei Punkte einzufahren. Abzuwarten bleibt, wie sie den gelb-rot-gesperrten Robert Staroske ersetzen können.

Bei Spitzenreiter ATSV Frisch Auf Wurzen II ist die SG Zschaitz/Ostrau II in der Außenseiterrolle. Dennoch werden die Gäste versuchen, etwas mitzunehmen.

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt hofft der SV 29 Gleisberg auf ein Erfolgserlebnis. Ob das beim FSV Dürrweitzschen gelingen kann, ist allerdings fraglich. Besonders auf eigenem Platz ist der FSV ein ernstzunehmender Kontrahent.Das ebenfalls für diesen Spieltag angesetzte Duell zwischen SpG Waldheim/Hartha II und Medizin Hochweitzschen ist auf den 31. Oktober verlegt worden.

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