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Drei Straßen und ein Platz in Leisnig neu gestaltet

Mit einem Imbiss haben sich Vertreter der Stadtverwaltung am Freitag bei Bauleuten und Anwohnern bedankt. Ein Stück Arbeit ist noch zu bewältigen.

Firmenchef Gerd Andrä (links) und Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth (zweiter von rechts) stoßen mit Handwerkern und Anwohnern auf vier gelungene Bauprojekt an.
Firmenchef Gerd Andrä (links) und Leisnigs Bürgermeister Tobias Goth (zweiter von rechts) stoßen mit Handwerkern und Anwohnern auf vier gelungene Bauprojekt an. © Dietmar Thomas

Leisnig. In der Poststraße wird noch gebaut, werden nach der Verlegung des Abwasserkanals die Fahrbahn und die Fußwege gepflastert. In der parallel laufenden Mittel- und Neugasse ist das schon passiert. Deshalb waren dort am Freitagmittag Stehtische und ein Grill aufgebaut.

Die Einladung zu Imbiss und Freibier hatte die Stadtverwaltung auch an die Anwohner des Lindenplatzes geschickt. Die neue „grüne Oase“ am Rand der Altstadt ist zwar schon ein paar Monate fertiggestellt. Doch eine Einweihungsfeier musste die Verwaltung den dortigen Anwohnern und Bauarbeitern coronabedingt schuldig bleiben.

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Herausforderungen lagen in der Erde

Nun wurde die „Party“ mit den Nachbarn zusammen nachgeholt. Zufrieden sind die meisten Lindenplatz-Anwohner nach wie vor. Als I-Tüpfelchen würden die einen oder anderen allerdings sehen, wenn die alte Stellmacherei, später vom Elektromotorenwerk genutzt, sowie die gleich daneben stehenden alten Garagen zugunsten von weiteren Parkplätzen für Anwohner und Besucher weggerissen werden könnten.

Darum hatte sich die Verwaltung im Vorfeld der Bauarbeiten bemüht, ist sich aber mit den Besitzern nicht einig geworden.

Zusammenrücken und -halten, das ist bei vielen Anwohnern der Leisniger Altstadtgassen noch selbstverständlich.
Zusammenrücken und -halten, das ist bei vielen Anwohnern der Leisniger Altstadtgassen noch selbstverständlich. © Dietmar Thomas
Vor genau einem Jahr haben die Handwerker die erste Schwarzdecke auf die Straßen des neu gestalteten Lindenplatzes aufgebracht.
Vor genau einem Jahr haben die Handwerker die erste Schwarzdecke auf die Straßen des neu gestalteten Lindenplatzes aufgebracht. © Dietmar Thomas
Karin und Friedrich Lüdike sowie Ingrid Benedix (von links) sehen sich Baufotos an. Entstanden sind die auf dem Lindenplatz, in Neu- und Mittelgasse sowie Poststraße. Mit einem Imbiss dankte die Stadt Leisnig den Baubeteiligten und Anwohnern.
Karin und Friedrich Lüdike sowie Ingrid Benedix (von links) sehen sich Baufotos an. Entstanden sind die auf dem Lindenplatz, in Neu- und Mittelgasse sowie Poststraße. Mit einem Imbiss dankte die Stadt Leisnig den Baubeteiligten und Anwohnern. © Dietmar Thomas

„Wir wollten nun Danke sagen für die Geduld aller, die an den Altstadtstraßen und am Lindenplatz wohnen“, sagte Bürgermeister Tobias Goth (CDU). Ein Dankeschön gehe genauso an die Mitarbeiter der bauausführenden Firmen.

Der Tiefbau habe sie nicht nur wegen des begrenzten Spielraumes in den engen Gassen, sondern auch wegen der Vielzahl gefundener, nirgends verzeichneter Leitungen vor manche Herausforderung gestellt.

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Wenn die Poststraße fertiggestellt und die Aufträge abgerechnet sind, wird auch das Leisniger Sanierungsgebiet geschlossen. Nach der Endabrechnung bekommen noch einmal Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet Post. Sie müssen sich an der Wertsteigerung ihres Flurstückes beteiligen.

Ein Teil der Betroffenen hat schon vorfristig die sogenannten Ausgleichsbeträge gezahlt und damit den einen oder anderen Euro gespart.

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