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Tausende Dresdner protestieren gegen Neonazi-Aufmarsch: "Es ist wichtig, hier präsent zu sein"

Rechtsextremisten haben erneut das Gedenken an den 13. Februar für ihre Zwecke genutzt. An diesem Sonntag kamen aber deutlich mehr Menschen zum Gegenprotest, auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert zeigte sich beeindruckt.

Von Alexander Schneider & Andreas Weller & Fionn Klose & Jonas Niesmann
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„Dass manche Leute das Gedenken an den 13. Februar für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen, geht mir auf den Zeiger“: Protest am Sonntag gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen anlässlich des 79. Jahrestages der Zerstörung Dresdens.
„Dass manche Leute das Gedenken an den 13. Februar für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen, geht mir auf den Zeiger“: Protest am Sonntag gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen anlässlich des 79. Jahrestages der Zerstörung Dresdens. © dpa

Dresden. Es scheint Jahr für Jahr Dasselbe: Immer wieder kommen rund um den 13. Februar Neonazis nach Dresden und verbreiten ihren Opfermythos zur Bombardierung Dresdens 1945. Dagegen allerdings gibt es Widerstand in der Stadt. So hatte sich diesmal das Bündnis "Dresden "Wi(e)dersetzen" vorgenommen, die Neonazis am Sonntag zu stoppen. Das gelang zwar nicht, weil die Polizei mehrere Blockadeversuche verhinderte, aber es waren deutlich mehr Menschen beim Protest gegen die Rechten, als diese selbst aufzubringen in der Lage waren.

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