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Heimliche Aufnahmen

Nach einem Besuch im Dresdner Stadtarchiv wurde gegen einen 35-Jährigen ermittelt, weil er heimlich ein Gespräch mit einer Standesbeamtin aufgezeichnet hatte.

Von Alexander Schneider
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Ein Kunde hat im Dresdner Stadtarchiv das Gespräch mit einer Standesbeamtin aufgezeichnet - das geht gar nicht. Nun stand der 35-Jährige vor dem Amtsgericht Dresden.
Ein Kunde hat im Dresdner Stadtarchiv das Gespräch mit einer Standesbeamtin aufgezeichnet - das geht gar nicht. Nun stand der 35-Jährige vor dem Amtsgericht Dresden. © Archiv/Rene Meinig

Dresden. Der Mann aus Pulsnitz hat eine seltsame Art, sich Ermittlungsverfahren einzuhandeln. Erstmals geriet er 2016 mit dem Gesetz in Konflikt – weil er einen Brief zwar angenommen aber nicht geöffnet hatte. Die Geschichte endete für ihn mit einem Urteil per Strafbefehl. Wegen falscher Versicherung an Eides statt musste er eine Geldstrafe von 400 Euro zahlen.

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