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Grünes Gewölbe: So erheblich waren die Sicherheitsmängel

Im Prozess um den Einbruch ins Grüne Gewölbe steht derzeit das Sicherheitskonzept im Fokus. Nicht nur die Kameras liefern schlechte Bilder.

Von Alexander Schneider
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Ein verblendetes Gerüst hüllt Teile der Fassaden des Dresdner Residenzschlosses ein, Grund sind anstehende Bauarbeiten, um die Sicherheit der Kunstsammlung zu verbessern.
Ein verblendetes Gerüst hüllt Teile der Fassaden des Dresdner Residenzschlosses ein, Grund sind anstehende Bauarbeiten, um die Sicherheit der Kunstsammlung zu verbessern. © Jürgen Lösel

Angeblich war der Fassaden-Schutz intakt – doch der Scanner an der Außenwand hat den Einbruch nicht gemeldet. Angeblich hatte das Sicherheitspersonal im Grünen Gewölbe keine scharfen Schusswaffen – und doch standen den Wachmännern Pistolen zur Verfügung, wenn auch verschlossen in einem Tresor. Angeblich sorgen Dutzende Überwachungskameras für ein Mehr an Sicherheit des sächsischen Schatzes – und doch zeigen deren Aufnahmen selbst bei hell erleuchteten Straßenlaternen aus allen Perspektiven: nichts.

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