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Exklusive Vorab-Premiere mit Sabine Ebert

Die Bestsellerautorin spricht in Dresden über ihren neuen Roman und ihr Schreiben.

© ronaldbonss.com

Viele Jahre verbrachte Sabine Ebert im Mittelalter. Sie recherchierte die Sitten am Hof und den Alltag der einfachen Leute. Sie forschte den Lebenswegen der Fürsten nach und blies den Staub von Legenden. Einen großen gesellschaftlichen Bogen spannte sie über all die Intrigen, Feldzüge und Scharmützel, bei denen es nur um eines ging: um die Macht. So entstanden fünf Romane um Kaiser Barbarossa und seine Zeit.

Damit setzte Sabine Ebert den Erfolg ihrer mehrteiligen Reihe um die Hebamme Marthe fort. Der erste Band ging inzwischen in die 30. Auflage, auch im Film und im Theater machte die mutige Marthe Karriere.

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Kriegswitwe und Mutter als Heldin

Im jüngsten Roman von Sabine Ebert steht erneut eine unerschrockene Frau im Zentrum: Henriette Trepte, Kriegswitwe und Mutter von Anfang zwanzig. Mit einem Buchmanuskript fordert sie die Zensur heraus. Die Geschichte spielt um 1815 in Berlin, Freiberg, Weimar und zum Teil in Dresden, wo die Autorin seit einigen Jahren lebt. Diesmal breitet sie kein historisches Panorama aus, sondern erzählt, wie die große Politik in das Familienleben eindringt.

Alle Zeichen stehen auf Restauration der alten Verhältnisse. Die Damen kehren zurück zu Reifrock und Schnürtaille. Die Herren pflegen Schnurbart und Königstreue. Neben fiktive Figuren platziert die Autorin historische wie den Dresdner Maler Gerhard von Kügelgen und seine Schülerin Louise Seidler oder die Freiberger Verlegerdynastie Gerlach. Dort wird die heimatlos gewordene Henriette aufgenommen.

Manche Leser kennen die junge Frau und ihren Freund Felix vielleicht schon aus Eberts Romanen über die Völkerschlacht bei Leipzig. „Wie lebt man weiter nach solch einem Krieg, traumatisiert von all dem Sterben und dem Kanonendonner?“ Das, sagt Sabine Ebert, wollte sie herausfinden.

Gratis zur Lesung

Ihr Roman „Die zerbrochene Feder“ feiert am 3. November Buchpremiere in der Freiberger Nikolaikirche, weitere Lesungen in Leipzig, Bischofswerda und Pirna folgen. Doch vorab gibt es exklusiv für SZ-Leser eine Veranstaltung in der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (Slub) am Zelleschen Weg in Dresden, für die die SZ 50 mal zwei Karten vergibt.

Am 28. Oktober ab 19 Uhr stellt Sabine Ebert ihr neues Werk vor und gibt im Gespräch mit SZ-Mitarbeiterin Karin Großmann Auskunft über ihr Schreiben. Es gelten für den Einlass die 3-G-Regeln.

Interessierte Leserinnen und Leser schicken bitte unter dem Stichwort „Sabine“ bis 19. Oktober eine E-Mail an [email protected]

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