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Kurzzeitpflege musste evakuiert werden

In Prohlis brannte der Keller eines Hochhauses. Warum der Einsatz so aufwendig war.

Bewohner einer Kurzzeitpflege mussten während der Brandbekämpfung für kurze Zeit in einen Bus evakuiert werden.
Bewohner einer Kurzzeitpflege mussten während der Brandbekämpfung für kurze Zeit in einen Bus evakuiert werden. © Roland Halkasch

Dresden. Zwei Löschzüge der Feuerwehr, verstärkt durch Spezialtechnik, löschten am Freitagabend einen Kellerbrand in einem Zehngeschosser auf der Prohliser Allee. Um 19.51 Uhr war der Brand gemeldet worden, dessen Ursache noch unklar ist. Die Feuerwehr rettete vier Personen vor dem Rauch und hatte parallel dazu mit der Brandbekämpfung begonnen, teilt Sprecher Michael Klahre mit. Zur Sicherheit mussten  außerdem kurzzeitig 13 Bewohner einer Kurzzeitpflege in einen Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe in Sicherheit gebracht werden. 

Nachdem der Kellerbrand gelöscht war, musste die Feuerwehrleute noch ein zweites Mal ran. Denn viel Rauch entwickelte sich auch, da die Dämmung um alte Heizungsrohre schmorte, bis sie gelöscht war. „Wir mussten sehr lange belüften“, berichtet Einsatzleiter Thomas Bellmann. Durch die kleinen Kellerfenster zog der Rauch schlecht ab. 

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Mit spezieller Messtechnik wurde die Rauchbelastung der Luft gemessen. Von den insgesamt neun Betroffenen, die sich zum Teil selbst in Sicherheit bringen konnten, wurde keiner verletzt. In die 40 Wohnungen des betroffenen Aufgangs und auch in die des Nachbarhauses war kein Rauch eingedrungen, sodass keine Gefahr bestand. 

Zwei Löschzüge der Feuerwehr bekämpften einen Kellerbrand in Prohlis.
Zwei Löschzüge der Feuerwehr bekämpften einen Kellerbrand in Prohlis. © Roland Halkasch

Im Einsatz waren 43 Einsatzkräfte der Wachen Altstadt, Striesen, Übigau, Löbtau und Johannstadt, die Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz sowie spezieller Dienste. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von rund 4.000 Euro, teilt die Polizei mit. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. 

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