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49-Euro-Ticket: Lässt der Bund die Dresdner Verkehrsbetriebe hängen?

Durch das Deutschlandticket fehlen den Dresdner Verkehrsbetrieben Millionen an Einnahmen. Ein Bundestagsabgeordneter hat nun beim Bund nachgefragt, wie viel Geld als Ausgleich gezahlt wird - und ist entsetzt.

Von Andreas Weller
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Die DVB haben bereits mehr als 100.000 Deutschlandtickets verkauft, die Refinanzierung stockt jedoch.
Die DVB haben bereits mehr als 100.000 Deutschlandtickets verkauft, die Refinanzierung stockt jedoch. © dpa/Robert Michael

Dresden. Die Einführung des Deutschlandtickets ist eine Entscheidung des Bundes, damit jeder bundesweit für 49 Euro im Monat mit Bus und Bahn fahren kann. Doch dadurch nehmen auch die DVB deutlich weniger ein, was das schon existierende Minus deutlich erhöht. Bund und Länder sollen diese Einnahmeausfälle ausgleichen. Doch nun ist klar, dass dafür viel zu wenig Geld bereitgestellt wird.

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