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Alles regional zum Markttag in Dresden-Hosterwitz

Hiesige Produzenten stellen sich und ihre Waren am Samstag vor. Dabei gibt es nicht nur Spargel, Kräuter und Käse. Wie auch Olivenöl von hier stammen kann.

Von Kay Haufe
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Robert Rüdiger (li.) bietet in seinem Hofladen seit langem Waren einheimischer Produzenten an. Am Samstag gibt es den ersten Beelitzer Spargel. Mit dabei: Michael Landgraf mit seinem eigenen Olivenöl.
Robert Rüdiger (li.) bietet in seinem Hofladen seit langem Waren einheimischer Produzenten an. Am Samstag gibt es den ersten Beelitzer Spargel. Mit dabei: Michael Landgraf mit seinem eigenen Olivenöl. © Marion Doering

Dresden. Ein Geheimtipp ist er schon lange nicht mehr. Frische Milchprodukte aus der Nähe von Freiberg, Eier aus der Oberlausitz, Äpfel aus Stolpen und Beeren vom Feld vor der Tür oder Bier aus Lohmen. Das sind nur einige der Produkte, die im Hosterwitzer Hofladen von Robert Rüdiger auf der Pillnitzer Landstraße 301 zu haben sind. Die Kundschaft schätzt die regional erzeugten Waren ohne lange Lieferwege, die fast ausschließlich saisonal zu haben sind.

Da es immer wieder Fragen zu den Produzenten gibt, soll es nun einen Markttag geben, auf dem sich die Hersteller präsentieren können. Die Ideen stammt von Privatkoch Kai Kochan, der neben dem Hofladen einen Hofgarten mit Kaffee, BBQ und vielen leckeren Kleinigkeiten betreibt. Einmal pro Monat, immer am dritten Samstag, sollen Erzeuger und Kunden ins Gespräch kommen und sich kennenlernen.

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Am Samstag, dem 23. April, ist von 14 bis 17 Uhr zum Beispiel Torsten Fischer vom Kanzleilehngut Halsbrücke da, der Milch, Butter, Käse und weitere Milchprodukte erzeugt. Die Milch stammt von seinen Kühen, einer besonderen Rasse, Original Schweizer Braunvieh.

Außerdem erzählt Michael Landgraf, der mit San Michele sein eigenes Olivenöl vertreibt, über seine Leidenschaft für gutes Essen und wie er in Spanien kleine Produzenten für seine Ideen vom eigenen Öl, Ziegenkäse und auch Schokolade gefunden hat.

Dabei sind auch zwei junge Frauen vom Projekt Parzelle 3, die Kräutersalze im Angebot haben und über deren Herstellung berichten. Eine Floristin schmückt die Stände frühlingshaft.

Kai Kochan zeigt einen Teil der Kräutervielfalt, die bei Gärtner Veith Adam in Mobschatz wächst und die insbesondere von den Dresdner Gastronomen geschätzt werden.

Dabei können die Gäste auch eine von Kochan selbst kreierte Grünkohlbratwurst essen, die Fleischermeister Roberto Pusch aus Dorf Wehlen mit dem in Hosterwitz gewachsenen Kohl hergestellt hat.

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"Ich bin sicher, dass der Markttag sowohl bei den Produzenten, als auch bei den Kunden gut ankommt. So können die Verbraucher auch Wünsche äußern, was sie gern noch haben würden", sagt Kochan. Wenn es gut läuft, soll es eine regelmäßige Veranstaltung werden.

Robert Rüdiger hat an diesem Samstag neben seinem dauerhaften Sortiment mit den ersten Spargel aus Beelitz im Angebot.

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