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Dresden feiert den Christopher-Street-Day

Mit der CSD-Parade durch Dresden wird ein Zeichen für Liebe und Toleranz gesendet.

Christopher Street Day Dresden 2021.
Christopher Street Day Dresden 2021. © Sven Ellger

Dresden. „Der CSD in Dresden ist das, was DU aus ihm machst!“ Unter diesem Motto feiert Dresden seit einer Woche den Christopher Street Day. Bereits am 29. August eröffnet, fand an diesem Samstag die Parade durch die Stadt als Sterndemonstration mit fünf Startpunkten statt. Laut Veranstalter zogen etwa 10.000 Menschen durch die Stadt.

Auf der Bühne im Alaunpark standen Bundestagskandidaten der Parteien Rede und Antwort. Zudem wurde am Abend der diesjährige Toleranzpreis an den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter verliehen. Der Alaunpark war der zentrale Veranstaltungsort in der CSD-Woche. Seit Freitag lockte hier das bunte Straßenfest mit seinem vielfältigen Kulturprogramm.

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Christopher Street Day Dresden 2021.
Christopher Street Day Dresden 2021. © Sven Ellger

Ebenfalls seit Freitag weht die Regenbogenflagge am Dresdner Rathaus und am Kulturpalast. Oberbürgermeister Dirk Hilbert und CSD-Dresden-Vorstandssprecher Ronald Zenker trafen sich zum Hissen der Flagge an der Goldenen Pforte des Neuen Rathauses. Die Regenbogenflagge vergoldet als Symbol der Solidarität mit Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen.

Der Christopher Street Day ist ein internationaler Tag gegen Homo-, Inter- und Transphobie. Dabei stand der CSD natürlich auch im Zeichen der Pandemie. Das zeigte nicht nur das Hygienekonzept für alle Veranstaltungen. Auch das mobile Corona-Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) machte zum Christopher Street Day am Sonnabend Halt im Alaunpark. Alle Interessierten ab 18 Jahren waren eingeladen, sich impfen zu lassen.

© Sebastian Kahnert/dpa
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© Sven Ellger
© Sebastian Kahnert/dpa
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© Sebastian Kahnert/dpa

„Der Christopher-Street-Day (CSD) steht für Toleranz, Offenheit und Lebensfreude. Gegenseitiger Respekt drückt sich auch in der Verantwortung für die eigene Gesundheit und den Schutz der anderen Personen aus. Und dabei spielt die Inanspruchnahme der Corona-Schutzimpfung eine besondere Rolle. Daher stand es für den CSD außer Frage, die Impfaktion zu unterstützen“, so Ronald Zenker vom CSD Dresden e. V.

In Anwesenheit von Ärzteschaft und Mitarbeitern des DRK wurden Impfstoffe von Johnson & Johnson und Biontech verwendet. Bei Johnson & Johnson reicht eine Gabe aus, wobei dieser Impfstoff nur an Personen ab 60 Jahren verimpft werden darf. Bei dem Impfstoff von Biontech ist eine zweite Impfung notwendig. Die erfolgt dann über den Hausarzt.

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