merken
PLUS Dresden

Dresden: Kita-Streik am Mittwoch

Neben den Erziehern werden auch die Mitarbeiter des Städtischen Klinikums zum Arbeitskampf aufgerufen.

Neben den Erziehern sollen auch die Mitarbeiter im städtischen Klinikum zum Arbeitskampf aufgerufen.
Neben den Erziehern sollen auch die Mitarbeiter im städtischen Klinikum zum Arbeitskampf aufgerufen. ©  dpa (Symbolbild)

Dresden. Erst Bus- und Bahnfahrer, dann Erzieher und Krankenhaus-Personal: Die Gewerkschaft Verdi ruft für den kommenden Mittwoch zu weiteren Streiks in Dresden auf.

Beschäftigt der Einrichtungen des Eigenbetriebs Kindertagesstätten, des Jugend- und Sozialamtes sowie des Städtischen Klinikums sollen dann ihre Arbeit niederlegen. Grund sei, das die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst auch in der zweiten von drei vereinbarten Verhandlungsrunden kein Angebot abgegeben hätten, so Verdi. „Die Arbeitgeberseite verhöhnt mit ihrer ablehnenden Haltung die Leistungen und das Engagement der Beschäftigten im öffentlichen Dienst“, sagte  Bezirksgeschäftsführer Daniel Herold am Freitag.

Arbeit und Bildung
Alles zum Berufsstart
Alles zum Berufsstart

Deine Ausbildung finden, die Lehre finanzieren, den Beruf fortführen - Hier bekommst Du Stellenangebote und Tipps in der Themenwelt Arbeit und Bildung.

Um die Auswirkungen auf Eltern und Angehörige so gering wie möglich zu halten, werden vorerst nur halbtägige oder ganztägige Warnstreiks geplant. Über die genauen Einschränkungen will Verdi auf einer Webseite informieren unter www.swos.verdi.de/streik.

Das Städtische Klinikum hatte am Freitagnachmittag noch keine Kenntnis vom Streik-Aufruf und konnte daher noch keine Details zum Ablauf des Klinikbetriebs am Mittwoch nennen. Allerdings gebe es Notvereinbarungen, sodass neuralgische Bereiche ausgeklammert werden beziehungsweise mit ausreichend Personal ausgestattet bleiben, so Sprecherin Viviane Piffczyk.

Das Beschäftigten im öffentlichen Dienst fordern unter anderem eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich. Die Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikanten sollen um 100 Euro monatlich steigen.

Bereits am Dienstag soll in Dresden gestreikt werden. So sind etwa die Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) aufgerufen, sich an der bundesweiten Arbeitsniederlegung im öffentlichen Nahverkehr zu beteiligen.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter "Dresden kompakt" und erhalten Sie alle Nachrichten aus der Stadt jeden Abend direkt in Ihr Postfach.

Mehr Nachrichten aus Dresden lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Dresden